D: Ungewöhnlicher Verkehrsunfall mit einem Radlader

Erkrath (Deutschland): Am Dienstagmittag, 24.03.2009, befuhr ein 46-jähriger Arbeiter aus Erkrath gegen 13.00 Uhr mit einem orangefarbenen Radlader der Marke Weyhausen, Typ Atlas, die Fuhlrottstraße im Erkrather Ortsteil Hochdahl in Fahrtrichtung Sedentaler Straße.
In Höhe der Einmündung Kattendahler Straße kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem technischen Defekt an der selbstfahrenden Arbeitsmaschine, an welcher die Kardanwelle zu den vorderen Antriebsrädern brach. Durch ein hierdurch verursachtes unkontrollierbares Fahrverhalten verlor dessen Fahrer nach eigenen Angaben die Kontrolle über den 6,5-Tonnen-Radlader.
Das Gefährt steuerte unkontrolliert nach rechts, geriet auf den dortigen Grünstreifen und prallte mit großer Wucht gegen einen Baum, wodurch die Maschine abrupt zum Stillstand kam. Hierbei wurde der nicht angeschnallte 46-jährige Maschinenführer aus der Fahrerkabine geschleudert, weil sich deren Türe bei der Kollision und durch Querbeschleunigung und Bremskräfte selbständig öffnete. Beim Sturz auf die Fahrbahn verletzte sich der Erkrather leicht. Er wurde mit einem angeforderten Rettungswagen dem Haaner Krankenhaus zugeführt, welches der Patient jedoch nach ambulanter ärztlicher Behandlung wieder verlassen konnte. Am Radlader und am Baum entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von rund 2.000,- Euro.

Weil der Baum nach der schweren Kollision drohte umzustürzen, wurde er von der Feuerwehr Erkrath gefällt und zersägt. Weiterhin streute die Feuerwehr auch ausgelaufene Betriebsstoffe des Radladers ab, der von der Polizei zur Klärung der genauen Unfallursache sichergestellt und dazu von einem beauftragten Unternehmen abgeschleppt wurde.
