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Oö: Streit nach Brand im Ursulinenhof

Linz (Oö): Von sträflichem Leichtsinn sprechen Fachleute nach dem Großbrand im Linzer Ursulinenhof. Es sei unverantwortlich gewesen, ohne bereitgestellten Feuerlöscher Arbeiten mit der Flex durchzuführen.

Die Beschuldigten rechtfertigen sich aber, dass nicht damit zu rechnen gewesen sei, dass 15 Meter höher ein Brand ausbricht, wenn im Keller gearbeitet wird. Ein Hilfsarbeiter, der die Flex verwendet hat, wird jetzt angezeigt.

Funkenflug als Brandursache: Das Feuer war am 3. Juni ausgebrochen. Funkenflug durch Flexarbeiten im Keller im Zuge eines Lokalumbaus führte zu Flammen, die sich durch ein Lüftungsrohr ausbreiteten. Der Dachstuhl im Bereich des Südtraktes stand binnen Minuten in Flammen, schließlich stürzte ein Teil der Decke des darunterliegenden Festsaals ein. Ein Regieraum und die Schaltzentrale der Klimaanlage wurden ebenfalls zerstört. Die Büros einen Stock tiefer nahmen durch die starke Rauchentwicklung und das Löschwasser ebenfalls großen Schaden.

Mehrere Millionen Euro Schaden: Der angerichtete Schaden konnte noch nicht genau beziffert werden, er dürfte aber mehrere Millionen Euro betragen. Das Land Oberösterreich will den Wiederaufbau rasch starten, er soll bis Herbst 2010 abgeschlossen sein.

ORF Oberösterreich

Bericht zum Großbrand (hier auf Fireworld.at)

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