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Deutschland: ICE gerät im Bahnhof Hannover in Brand

Hannover (Deutschland): Ein ICE-Zug ist am Donnerstagabend, 9. Juli 2009, im Bahnhof Hannover offenbar aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Wie ein Bahnsprecher am Abend auf ddp-Anfrage sagte, führte nach ersten Erkenntnissen ein Trafobrand gegen 20.45 Uhr zu einer starken Rauchentwicklung im vorderen Triebwagen.

Dabei schlugen nach Angaben der Feuerwehr zunächst auch Flammen aus einem Lüftungsgitter. Die rund 350 Reisenden in dem Zug, der auf dem Weg von Berlin nach Köln war, wurden in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften an dem Gleis. Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte den Brand löschen und Entwarnung geben. Der Zug sollte in der Nacht aber zunächst noch auf dem Gleis stehen bleiben, um weiter abzukühlen. Anschließend sollte er mithilfe einer anderen Lok weggezogen werden.

Nach Angaben der Feuerwehr konnte der Brand nicht mit Wasser gelöscht werden. Da die Elektronik des Zuges nicht gefährdet werden sollte und keine akute Gefahr mehr für die Reisenden bestand, wurde stattdessen Kohlenstoffdioxid eingesetzt. «Wir hatten die Situation jederzeit unter Kontrolle», sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Reisenden wurden auf Züge in Richtung Köln umgeleitet. Nachfolgende Züge waren durch den Brand des Zuges nach Angaben eines Bahnsprechers nicht beeinträchtigt. Einige Züge mussten allerdings auf benachbarte Gleise umgeleitet werden. Für Freitag rechnet die Bahn damit, dass für den ICE ein Ersatzzug eingesetzt wird, so dass es voraussichtlich zu keinen Beeinträchtigungen im Fahrplan kommen werde.

Der Brand wurde nach Angaben des Sprechers erst am Hauptbahnhof in Hannover entdeckt. Ein Brandmeldesystem des Zuges hatte angeschlagen, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde und die Reisenden evakuiert wurden. Genauere Erkenntnisse zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. Die Bahn kündigte für Freitag eine Untersuchung an.

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