Oö: Ereignisreicher Samstag in Bad ischl
Bad Ischl (Oö): Gleich vier Einsätze musste die Feuerwehr Bad Ischl am Samstag den 18. Juli 2009 abarbeiten.

1. Einsatz
Samstag, 18. Juli 2009. Knapp vor 01.00 Uhr wurden heute Nacht die Kameraden des 1. Bereitschaftszug der Hauptfeuerwache Bad Ischl sowie kurz drauf auch die Kameraden der FF Mitterweißenbach von der OÖ Landeswarnzentrale alarmiert.
Gelöste Steine auf der Fahrbahn aus einer neben der Fahrbahn befindlichen Felswand im Bereich der Kösslbachbrücke hatten zur Folge, dass ein Lenker mit seinem Kraftfahrzeug nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und sich dadurch die Ölwanne beschädigte. Ein weiteres Fahrzeug beschädigte sich einen Reifen und musste diesen an Ort und Stelle wechseln.
Die Einsatzkräfte der FF Bad Ischl und der FF Mitterweißenbach, die mit KDOF, SRF, LAST und KLF ausrückten, nahmen die Reinigung der Fahrbahn vor und banden das ausgeflossene Öl durch massives Aufbringen von Ölbindemittel.
Von der Einsatzzentrale „Florian Bad Ischl“ wurde auch der Bereitschaftsdienst der Bundesstraßenverwaltung (Straßenmeisterei Bad Ischl) verständigt bzw. die Kehrmaschine des Städtischen Wirtschaftshofes zur Unterstützung angefordert.
Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Mannschaften wieder in ihrer Gerätehäuser einrücken. Einsatzende: 02.30 Uhr.
2. Einsatz
Samstag, 18. Juli 2009. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Ischl und Pfandl sowie der Feuerwache Ahorn-Kaltenbach wurden heute um 12.20 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert.
„Brandmeldealarm Lindaustraße 28, Gewerbepark“, so lautete die Einsatzmeldung, woraufhin mehrere Einsatzfahrzeuge zum Brandort ausrückten.
Die Ursache der Alarmauslösung konnte rasch gefunden werden und stellte gottlob als harmlos heraus. In den Räumlichkeiten eines Radiosenders wurden von den dort anwesenden MitarbeiterInnen kleine Speisen zubereitet. Aufgrund der Dampfbildung löste schließlich der montierte Brandmelder aus, was in weiterer Folge zur Alarmauslösung führte.
Die angerückten Feuerwehreinsatzkräfte konnten daraufhin wieder in die Gerätehäuser einrücken.
Einsatzende: 12.46 Uhr.
3. Einsatz
Samstag, 18. Juli 2009. Das größte österreichische Moutainbikerennen, die Salzkammergut Trophy, stand am heutigen Austragungstag unter keinem guten „Witterungsstern“.
Der bereits vor ein paar Tagen vorhergesagte Kälte- und Temperatureinbruch, verbunden mit starken Winden und Schneefall unter 2.000 Meter Seehöhe trat wie prognostiziert ein und stellte die Sportler vor extreme Herausforderungen.
Knapp vor 11.00 Uhr wurde die FF Bad Ischl alarmiert und um Unterstützung bei diesem Rennen ersucht, da immer mehr Mountainbiker – vor allem auf den Langdistanzen – aufgaben und entsprechend versorgt werden mussten.
Pflichtbereichskommandant ABI Franz Hochdaninger veranlasste daraufhin die Alarmierung der Feuerwachen Reiterndorf und Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein zur weiteren Unterstützung.
Die Kameraden der Feuerwache Reiterndorf richteten in der Volksschule Reiterndorf eine Sammelstelle ein, wo die Sportler notdürftig versorgt werden konnten.
Die Kameraden der Feuerwache Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein sorgten für den Transport der Sportler bzw. ihrer Fahrräder vom Kontrollpunkt Hinterstein zur Sammelstelle und fungierten weiters als Meldestelle für die Einsatzzentrale „Florian Bad Ischl“, wo man in Verbindung mit dem Veranstalter hielt bzw. bei Bedarf für völlig erschöpfte und/oder verletzte Trophy-Teilnehmer die in Bereitschaft befindlichen Ambulanzdienste des Roten Kreuzes verständigte.
Eingesetzte Mannschaften und Geräte:
FF Bad Ischl mit zwei Mann und KDOF, FW Reiterndorf mit neun Mann und zwei KLF und FW Rettenbach-Steinfeld-Hinterstein mit sechs Mann und WLF.
Einsatzende: 14.30 Uhr.
4. Einsatz
Samstag, 18. Juli 2009. Zu einer Kfz-Bergung auf der Rettenbachalmbezirksstraße wurden heute um 12.34 Uhr die Kameraden der FF Bad Ischl alarmiert.
Eine Lenkerin war mit ihrem Fahrzeug auf der Rettenbachalmbezirksstraße unterwegs. Aufgrund der Straßensperre aufgrund einer Sportveranstaltung musste die Lenkerin im Bereich der Grabenbachabzweigung mit ihrem Fahrzeug zurück setzen.
Dabei kam sie rechts vom befestigten Straßenrand ab und drohte – nur mehr mit den linken Rädern auf der Fahrbahn stehend – mit ihrem Auto abzustürzen.
Mittels des Kranes des schweren Rüstfahrzeuges sowie des Hebekreuzes wurde der absturzbedrohte PKW geborgen, sodass er wieder festen und sicheren Halt hatte. Die Lenkerin konnte die ihre Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.
Von der FF Bad Ischl waren fünf Mann mit SRF im Einsatz.
Einsatzende: 13.20 Uhr.
