Kanada: Herbert Krenn holt sich Vize- Weltmeistertitel bei der WM
Vancouver: Eine erfolgreiche Titelverteidigung hatte, der Hauptlöschmeister Herbert Krenn von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz am Waasen am Anfang des Jahres vor.
Doch dann kam alles anders, eine plötzliche schwere Krankheit vor zwei Monaten lies den Traum wie eine Seifenblase zerplatzen. Das erfreuliche kam fast so schnell wie das schlechte ein Operationstermin 2 Wochen vor dem Bewerb wendete das Blatt wieder zum Guten und eine Woche vor dem Abflug nach Vancouver kam auch das okay der Ärzte. Mit leichtem Training begann er wieder seinen Körper an Leistung zu gewöhnen. In Vancouver merkte ich das es mir von Tag zu Tag besser geht, deswegen entschloss ich, am Ultimate Firefighter Bewerb, teilzunehmen und mein hochgestecktes Ziel war unter die Top 10 zu kommen.

Der routinierte Wettkämpfer ging sehr konzentriert an den Start, oberstes Gebot keine Fehler zu machen mit dem Wissen körperlich nicht ganz in Höchstform zu sein aber trotzdem „ALLES“ zu geben. Die ersten zwei Stationen gingen recht gut aber bei der 3. und 4. merkte ich schon die körperlichen Defizite, diese habe ich aber gut überwunden und mit guten Zeiten den Bewerb abgeschlossen. So analysierte der Heiligenkreuzer. Bei der Siegerehrung dann die große Überraschung , „Silber“ für Herbert Krenn und somit den Vize- Weltmeister Titel. Ich bin überglücklich über diese Medaille, denn ich habe diese WM schon abgeschlossen gehabt. Löschmeister Thomas Krenn verbaute sich wohl mit den zwei Flüchtigkeitsfehlern, die leider mit 20 Sekunden bestraft wurden, die Chance auf den Weltmeistertitel. Trotzdem gelang es ihn mit Topzeiten den hervorragenden 6. Rang zu erringen.

„Jetzt ein paar Tage nach dem Bewerb kann ich mich schon wieder über den 6. Rang freuen, aber zuerst hat es mich schon sehr geärgert hätte sicher eine Medaille und vielleicht sogar die Goldene gewinnen können“ so der Neffe von Herbert Krenn. Beim Team starten 4 Wettkämpfer, wo jeder eine Station bestreiten musste, zu den zwei Steirern wurden zwei Spanier zugeteilt. Herbert Krenn konnte seiner Zeit auf der 1. Station um eine Sekunde steigern, Thomas Krenn gelang auf der 2. Station ein entfesselter Lauf und konnte mit neuer Bestzeit einen inoffiziellen Weltrekord aufstellen.
Wohl eine kleine Genugtuung hat er doch genau auf dieser Station am Vortag 10 Strafsekunden erhalten. Leider gab es mit den Spaniern größere Ungereimtheiten, so ist das Team in nachhinein disqualifiziert worden.

Eine kleine Bewerbsbeschreibung: Adjustierung ist Helm, Schutzjacke und Atemschutzgerät
1. Station: 60 m Schlauch ausziehen und zwei wieder zusammen rollen.
2. Station: Zweiteilige Schiebeleiter anlehnen und 6 Halme ausziehen, mit einem Schlauchpaket (20 kg) 6 Stockwerke hoch laufen einen 20 kg schweren Schlauch aufziehen und danach wieder runter laufen, ein Mundstück aufschrauben und eine Hacke in einen Holzblock schlagen.
3. Station: „Keiser Forse Maschine“ mit Hammer 60 kg Gewicht 1,5 m befördern, 60 m durch einen Slalomparcour laufen, einen 80 kg schweren Dummy 35 m mit Rautekgriff in Ziel ziehen.
4. Station: Mit dem Schlauchpaket 6 Stockwerke hoch laufen ablegen wieder runter laufen eine Motorsäge die 6 Stockwerke hoch laufen ablegen wieder runter und ins Ziel laufen.
