Sbg: Unwetter-Vermurungen in Saalbach
Saalbach (Sbg): Ein starkes Gewitter ließ Dienstagabend, 1. September 2009, in Saalbach die Bäche über die Ufer treten. Ein Teil der Glemmtaler Landesstraße wurde vermurt und auch Häuser waren bedroht.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Maishofen, Viehhofen und Saalbach waren mit insgesamt 48 Mann im Einsatz um Verklausungen zu lösen. Die Aufräumarbeiten werden am Mittwoch fortgesetzt.
In der Nacht auf Mittwoch zog ein heftiges lokales Gewitter über das Glemmtal. Das Unwetter ging zwischen 1.30 Uhr und 3.00 Uhr im Bereich Saalbach vom Ortsbeginn auf einer Länge von ca. drei Kilometern in Richtung Hinterglemm nieder. Dabei traten einige Bäche über die Ufer und vermurten Straßen. Der Einsatzleiter der Bezirkshauptmannschaft, Hannes Schernthaner, berichtet im SN-Gespräch von insgesamt drei Einsatzstellen in Saalbach. „Die Einsatzkräfte mussten Verklausungen lösen, ansonsten wären akut Häuser betroffen gewesen. Aber auch direkt im Ortszentrum schoss das Wasser den Hang herunter. Im Ortszentrum von Saalbach gab es auch leichte Überflutungen. Mithilfe eines Baggers konnte aber die Situation rasch entschärft werden. Sachschäden an Häusern gab es keine.“ Verletzt wurde niemand, meldete die Polizei.
Auch die Glemmtaler Landesstraße und der Promenadenweg wurden teilweise vermurt. Durch die rasche Hilfe der Einsatzkräfte der Bezirkshauptmannschaft Zell am See in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Pinzgau und den Feuerwehren konnte die L111 Glemmtal-Landesstraße bis zum Beginn des Frühverkehrs am Mittwoch wieder einspurig befahrbar gemacht werden. Die Landesstraße war aufgrund des Unwetters in der Nacht bis zirka 5.30 Uhr gesperrt gewesen. Das teilte Franz Michel von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See mit.
Auch am Mittwochvormittag war die Straßenmeisterei mit Aufräumarbeiten beschäftigt, ein Teil der Glemmtaler Landesstraße wird deshalb bis in den frühen Nachmittag nur einspurig befahrbar sein. Dies betrifft den sogenannten Straßenabschnitt „Bergerkreuz“ bei Saalbach auf einer Länge von gut 150 Metern. Die Feuerwehr war mit 50 Mann und neun Fahrzeugen im Einsatz.
