Wien: Gasblase bei Bohrungen entdeckt -> Stundenlanger Feuerwehreinsatz
Wien: Bei Bohrungen für die U1-Verlängerung ist man Donnerstagabend, dem 29. Oktober 2009, in Wien-Favoriten auf eine unterirdische Gasblase gestoßen. Es bestand akute Explosionsgefahr. Die Feuerwehr arbeitete stundenlang, um das Bohrloch wieder zu sichern. Brand konnte von Arbeitern gelöscht werden.
Loch konnte zuerst nicht geschlossen werden
Bei den Probebohrungen in Rotneusiedl sollte eigentlich der Bodenquerschnitt für den Bau der U1 geprüft werden. Stattdessen ist man auf eine große Gasblase – offenbar Methan – in rund 38 Metern Tiefe gestoßen.Das Gas strömte mit großem Druck nach oben. Als der Bohrkopf ausgezogen wurde, kam es zu einer Entflammung: Der Brand konnte vom Bohrtrupp gelöscht werden. Es gelang den Arbeitern aber nicht das Loch wieder zu verschließen.
Stundenlanger Einsatz
Wegen Explosionsgefahr musssten die Favoritenstraße und die Straßenbahnlinie 67 in dem Bereich gesperrt werden. Die Wiener Feuerwehr hatte dann bis in den frühen Morgen gearbeitet, um weiteren Gasaustritt zu verhindern. Mehrmals wurde durch den Gasdruck jenes Material, das das Loch verstopfen sollte, wieder herausgeschleudert. Schließlich wurde ein Deckel mit einer Öffnung aufgesetzt, wo nun das Gas kontrolliert abgelassen wird.
