Schweiz: Friteusenöl spontan entflammt -> Großfeuer in Großmetzgerei
Schweiz: Ein Brand in der Aargauer Fleischverarbeitungsfirma Traitafina hat in der Nacht zum 14. November 2009 einen Schaden in der Höhe von mehreren Millionen Franken angerichtet. Menschen wurden nicht verletzt.
Zum Großbrand kam es nach ersten Erkenntnissen der Aargauer Kantonspolizei wie folgt: Mehrere Angestellte der Firma in Egliswil waren kurz vor 20 Uhr damit beschäftigt, mehrere hundert Liter Öl aus einer großen Friteuse abzulassen. Dabei entflammte sich das heiße Öl schlagartig. Die Angestellten versuchten vergeblich, die Flammen mit Handfeuerlöschern zu ersticken. Das Feuer griff rasch auf die Produktionshalle über und breitete sich aus. Die Angestellten konnten das Gebäude verlassen und blieben unverletzt.
Rund 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Seon-Egliswil, Lenzburg-Staufen-Ammerswil sowie Seengen standen bis weit in die Nacht hinein im Löscheinsatz. Es gelang schließlich, den Brand zu löschen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehrere Millionen Franken. Aus welchem Grund sich das Öl selbst entzünden konnte, war am Samstagmorgen noch unklar.
