Nö: 300m² großer Misthaufen im Vollbrand
Biedermannsdorf (Nö): Ein Flurbrand sorgte am 08. April 2010 für einen Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Biedermannsdorf.
Ein örtlicher Landwirt hatte die Feuerwehr alarmiert, weil auf einem seiner Felder aus ungeklärter Ursache ein ca. 300 m² großer Misthaufen im Vollbrand stand. Daher löste um 18.15 Uhr die Feuerwehr Biedermannsdorf Gesamtalarm aus.

Der Einsatzort befand sich ein Stück außerhalb des Wohngebietes von Biedermannsdorf in unmittelbarer Nähe zum Krottenbach. Als die ersten Fahrzeuge eintrafen stand der Haufen, bestehend aus Stroh und Stallmist, im Vollbrand. Unter Atemschutz wurde vom Tanklöschfahrzeug ein C-Rohr vorgenommen. Nachrückende Einsatzkräfte rüsteten sich ebenfalls mit Atemschutz aus und brachten ein zweites Rohr in Stellung.
Um 19.00 Uhr wurde über die Bezirksalarmzentrale Mödling nocheinmal alarmiert um die Einsatzmannschaft mit weiteren Atemschutzgeräteträgern verstärken zu können. Weiters wurde ein Radlader von der Gemeinde angefordert.
Die Wasserversorgung war durch die Nähe zum Krottenbach kein Problem. Mit dem Rüstlöschfahrzeug wurde aus dem fließenden Gewässer angesaugt. Später wurde eine Tragkraftspritze in Stellung gebracht um den Löschangriff zu unterstützen.
Nachdem ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet war wurden zeitweilig 10 Atemschutzträger gleichzeitig mit vier C-Rohren eingesetzt. Zwei weitere Atemschutzträger standen als Reserve zur Verfügung.

In 2er-Trupps und mit Unterstützung des Radladers und dem Traktor des Landwirtes wurde der Misthaufen langsam zerteilt und stückweise abgelöscht. Nach zwei Stunden war ein Großteil der Löscharbeiten erledigt, doch das Ablöschen der Glutnester dauerte noch weitere Stunden an. Während der Löscharbeiten wurde die Freiwillige Feuerwehr Biedermannsdorf zu einer Person in Notlage alarmiert. Unverzüglich rückte ein Fahrzeug vom Brandeinsatz ab und befreite in mühevoller Arbeit die Person.
Im Feuerwehrhaus eingerückt begannen die umfangreichen Reinigungsarbeiten und die Aufrüstung der Fahrzeuge. Insgesamt standen 35 Einsazkräfte mit sechs Fahrzeugen unter der Einsatzleitung von OBI Albert Ullrich im Einsatz.
