Nö: Nach Unwetter drohte ein Damm zu brechen
Niederösterreich: In den Bezirken Horn, Hollabrunn, Korneuburg und Tulln waren Freitagnacht, 29. Mai 2010, bis zu 600 Feuerwehrleute im Einsatz. Besonders dramatisch war die Lage in der Gemeinde Mold (Bez. Horn), wo ein Damm zu brechen drohte.
Mit 10.000 Sandsäcken gegen Dammbruch: Mehr als 300 Feuerwehrleute waren stundenlang in Mold im Einsatz. 10.000 Sandsäcke wurden aufgeschichtet, um einen Dammbruch zu verhindern. Von einer Überflutung wären rund 20 Häuser betroffen gewesen, sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Loidold. Der Damm ist derzeit gesichert, er wird aber weiterhin überwacht, die Feuerwehr bleibt in Alarmbereitschaft. Der Damm in Mold ist im Vorjahr bei einem Unwetter gebrochen, zahlreiche Häuser wurden dabei überflutet.
Keine Entspannung beim Wetter: Auch in den Bezirken Hollabrunn, Korneuburg und Tulln gab es in der Nacht schwere Unwetter und zahlreiche Feuerwehreinsätze. Laut niederösterreichischer Landeswarnzentrale ist Samstagnachmittag vereinzelt wieder mit Gewittern zu rechnen.
Behelfsbrücken für Hollenthon: In Hollenthon (Bez. Wiener Neustadt Land) sind Bundesheer und Feuerwehr nach wie vor mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Das Bundesheer soll hier in den kommenden Tagen Behelfsbrücken errichten, mehrere Häuser sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.
