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Bangladesch: Großbrand -> 117 Tote!

Bangladesch: Bei einer Feuersbrunst in einem Wohngebiet der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka sind 108 Menschen ums Leben gekommen. „Die Zahl der Opfer könnte noch ansteigen, weil viele Verletzte in kritischem Zustand sind“, sagte ein Behördensprecher.

In den Morgenstunden des 4. Juni 2010 sei das Feuer schließlich gelöscht und die Bergungsarbeiten eingestellt worden, sagte Feuerwehrchef Abu Nayeem der Nachrichtenagentur AFP.

Hunderte Menschen waren stundenlang in den brennenden Wohnhäusern eingeschlossen, während die Feuerwehr sich verzweifelt bemühte, durch die engen Treppenhäuser der veralteten Bauten zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Auslöser des Brandes war laut Feuerwehrchef Nayeem ein Kurzschluss. Da in den Gebäuden zahlreiche Geschäfte mit Chemikalien und leicht brennbarem Material waren, breiteten die Flammen sich in rasanter Geschwindigkeit aus. Die Hochzeitsgesellschaft auf dem Dach hatte in einem der Treppenhäuser eine Küche eingerichtet, um das Festessen zuzubereiten. Die Feuerstellen hätten das Inferno noch angefacht, sagte der Feuerwehrchef. Da die Treppenhäuser brannten, waren die Hochzeitsgäste blockiert und konnten sich nicht in Sicherheit bringen. Allein aus diesem Gebäude seien 41 Tote geborgen worden, sagte Nayeem.

„Wir mussten kämpfen, um in die schmalen Treppenhäuser dieser sehr alten Häuser zu gelangen, es ist praktisch unmöglich Brandbekämpfungsausrüstung dorthin zu bringen“, klagte Nayeem. Nach der Bergung von 108 Toten und mit mehr als hundert Verletzten wurden die Bergungsarbeiten eingestellt. Die Feuerwehr habe „jeden Zentimeter der betroffenen Gebäude abgesucht“, versicherte der Feuerwehrchef. „Es ist eine riesige Katastrophe“, sagte Gesundheitsminister A.H.M. Ruhal Haque. Alle Ärzte der Universität seien aufgerufen worden, an den Unglücksort zu kommen und die Brandopfer zu behandeln. Das größte Krankenhaus der Stadt sei völlig überfordert, sagte ein Arzt. „Wir behandeln die Patienten auf den Fluren, und es kommen immer mehr“, klagte der Mediziner.

UPDATE:
Beim verheerendsten Brand in der Geschichte Bangladeschs sind in der Hauptstadt Dhaka mindestens 114 Menschen ums Leben gekommen. Die Opferzahl könnte weiter steigen, weil viele Opfer lebensgefährliche Verbrennungen erlitten. Das Feuer war durch einen Kurzschluss ausgelöst worden; die improvisierte Küche für eine Hochzeitsgesellschaft im Hausflur hatte die Flammen noch angefacht.

Hunderte Menschen waren stundenlang in den brennenden Wohnhäusern eingeschlossen, während die Feuerwehr sich verzweifelt bemühte, durch die engen Treppenhäuser der veralteten Bauten zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Auslöser des Brandes am Donnerstagabend war laut Feuerwehrchef Abu Nayeem ein Defekt in einer Stromleitung.
„Wir mussten kämpfen, um in die schmalen Treppenhäuser dieser sehr alten Häuser zu gelangen, es ist praktisch unmöglich Brandbekämpfungsausrüstung dorthin zu bringen“, klagte Nayeem. Erschwerend kam hinzu, dass in den Geschäften in den betroffenen Straßenzügen feuergefährliche Chemikalien oder billige Plastikartikel gelagert waren. Die Chemikalien „explodierten wie Bomben“, sagte Feuerwehrmann Abduh Momin. „Die Menschen starben, bevor sie überhaupt wussten, was los war.“ Augenzeuge Younus Haoladar verglich die Feuersbrunst mit einem Vulkanausbruch. „Etwas ähnliches wie Lava breitete sich in den Straßen aus“, sagte der 38-Jährige.
Die Hochzeitsgesellschaft hatte in einem der Treppenhäuser eine Küche eingerichtet, um das Festessen für die Gäste auf dem Dach zuzubereiten. Die Feuerstellen hätten das Inferno noch angefacht, sagte der Feuerwehrchef. Da die Treppenhäuser brannten, waren die Hochzeitsgäste eingeschlossen und konnten sich nicht in Sicherheit bringen. Allein 40 Hochzeitsgäste wurden tot geborgen. Die Braut blieb nach Aussagen eines Zeugen unversehrt, weil sie noch einen benachbarten Schönheitssalon besucht hatte.
„Es ist eine riesige Katastrophe“, sagte Gesundheitsminister A.H.M. Ruhal Haque. Alle Ärzte der Universität seien aufgerufen worden, an den Unglücksort zu kommen und die Brandopfer zu behandeln. Das größte Krankenhaus der Stadt sei völlig überfordert, sagte ein Arzt. „Wir behandeln die Patienten auf den Fluren, und es kommen immer mehr“, klagte der Mediziner. Mindestens 50 Patienten hätten lebensgefährliche Verbrennungen.
Der Großfeuer in der Hauptstadt ist der folgenschwerste Brand in der Geschichte des muslimisch geprägten Landes seit der Unabhängigkeit im Jahr 1971. Der Samstag wurde zum nationalen Trauertag erklärt.

UPDATE:
117 Tote bei Großbrand in Bangladesch
Bei einem Großbrand in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind 117 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 200 Verletzte seien mit zum Teil schwersten Brandwunden in die beiden größten Krankenhäuser der Stadt gebracht worden, teilten Ärzte mit.

Das Feuer war am Donnerstagabend in der dicht besiedelten Altstadt Dhakas ausgebrochen. In Windeseile griffen die Flammen auf acht Wohnblöcke, 15 Geschäfte sowie vier kleinere Betriebe über. Premierministerin Sheikh Hasina Wajed ordnete Staatstrauer an. Als Brandursache galt ein Defekt in einem Stromtransformator. Die Feuerwehr kämpfte mehr als drei Stunden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Viele Menschen waren stundenlang in ihren Wohnungen eingeschlossen, sagte der stellvertretende Leiter der örtlichen Feuerwehr der Nachrichtenagentur dpa. Die Regierung ordnete eine Untersuchung an.

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