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Oö: Gefährlicher Werkstattbrand in Laussa

Laussa (Oö): Eine Werkstatt ist in der Nacht auf Mittwoch, 9. Juni 2010, in Laussa (Bezirk Steyr-Land) in Flammen aufgegangen. Das Löschwasser musste über eine mehrere hundert Meter lange Leitung zum Brandort gepumpt werden.

Gebäude in Vollbrand: Das Feuer in der Autowerkstatt in der Ortschaft Oberdambach war kurz vor 21.00 Uhr ausgebrochen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand – die Flammen drohten auch, auf das angrenzende Wohngebäude überzugreifen.

230 Feuerwehrleute im Einsatz: Das konnten die insgesamt 230 Feuerwehrleute, die mit 29 Fahrzeugen aus dem gesamten Ennstal angerückt waren, gerade noch verhindern.

Schwierige Löscharbeiten: Allerdings unter schwierigen Voraussetzungen, so Feuerwehreinsatzleiter Stefan Laussermayer: „Die Werkstatt liegt auf 700 Meter Seehöhe und es musste eine Zubringerleitung von ca. 800 Meter über einen Höhenunterschied von 150 Meter gelegt werden.“

Werkstattbereich brannte völlig aus: Dazu kam, dass gelagerte Gasflaschen und Bremsenreiniger die Einsatzkräfte gefährdeten. Weil der Besitzer der Werkstätte nicht auffindbar war, musste befürchtet werden, dass er sich im brennenden Gebäude befand. Es stellte sich heraus, dass sich der Mann in der Nachbargemeinde aufgehalten hatte.
Der Werkstattbereich brannte völlig aus, auch abgestellte Autos wurden durch die Flammen zerstört. Laut Feuerwehr ist der Sachschaden enorm, die Ursache für den Brand ist unklar.

ORF Oberösterreich
Freiw. Feuerwehr Laussa

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