Technisch

Stmk: Gefahrstoffeinsatz in der Innenstadt von Leoben

Leoben (Stmk): Am 18.06.2010 um 20:05 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Göß als Gefahrgutstützpunkt zum Austritt eines zu dieser Zeit unbekannten Gefahrstoffes in der Mühltalerstraße alarmiert. In weiterer Folge…

… wurde zur Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr Leoben-Stadt hinzugezogen. Wie sich bei der Ersterkundung herausstellte, war nicht nur die Mühltalerstraße, sondern auch die Kärntnerstraße, Krottendofergasse, Sauraugasse und ein Teil der Gösserstraße betroffen. Der ausgetretene Schadstoff war bereits teilweise in die Kanalisation gelangt. Als Sofortmaßnahme wurde der Schadstoff mit einem speziellen Chemikalienbindemittel abgedeckt und Kanalabdeckungen angebracht.

In weitererer Folge wurden die zuständigen Behörden (BH Leoben, Stadtgemeinde Leoben, Chemie- u. Ölalarmdienst des Landes Steiermark, Sachkundiger der BPD Leoben) verständigt. Ebenso wurden von den Spezialkräften des GSF Stützpunktes Proben entnommen. Im Zuge dieses Einsatzes kam es zu teilweisen Straßensperren der betroffenen Straßenzüge, welche zu Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum führten. In Absprache mit den Fachkräften der Behörden wurde entschieden, dass der ausgetretene Gefahrstoff mit Wasser verdünnt, die betroffenen Teile der Kanalisation gespült und die Fahrbahnteile gereinigt werden.

Für die Bevölkerung bestand während der gesamten Einsatzdauer keine Gefahr. Nach Abschluss aller notwendigen Arbeiten rückten die beiden Feuerwehren um 23:45 Uhr wieder in die Feuerwehrhäuser ein.

Eingesetzte Kräfte:
• FF Leoben-Göß
• FF Leoben-Stadt
• Bundespolizei
• BH Leoben
• Stadtgemeinde Leoben
• Chemie- und Ölalarmdienst des Landes Steiermark

Freiw. Feuerwehr Leoben-Stadt

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