Luxemburg: Feuerwehrreform 2011 -> Geld für jede Stunde Bereitschaftsdienst?
Luxemburg: Am Montagnachmittag, 11. Oktober 2010, wurde die Reform des Rettungswesens im Innenministerium vorgestellt. Ein Expertenteam aus dem In- und Ausland
… hat sich seit September 2009 mit den Kernproblemen des bestehenden Systems auf regionaler und nationaler Ebene befasst. Bis Ende 2011 soll ein Gesetzesentwurf vorliegen.
Bei dem vorliegenden Dokument handele es sich noch nicht um konkrete Entscheidungen, sondern um kohärente Vorschläge die des Weiteren auf regionaler Ebene mit den zuständigen Diensten diskutiert werden sollen, betonte Innenminister Jean-Marie Halsdorf.
Geld für jede Stunde Bereitschaftsdienst
Zukünftig wird überlegt, ob die freiweillige Feuerwehr und die Protection Civile (Zivilschutz) vereint als öffentlich-rechtliche Anstalt geführt werden sollen, um effizienter arbeiten zu können. Es soll ein einheitlicher und schnellerer Rettungsdienst im ganzen Land gewährleistet werden. Die Laufbahn der Berufsfeuerwehr soll überarbeitet werden.
Freiwillige sollen auch für ihren Dienst entlohnt werden. In welcher Form steht noch offen. Fest steht schon mal, dass in Zukunft der Bereitschaftsdienst von zu Hause aus mit einem Euro pro Stunde und der Bereitschaftsdienst in einem Einsatzzentrum mit vier Euro pro Stunde entgeltet werden soll.
