Bayern: Rettung mit Baustellenkran & Tödlicher Absturz auf Baustelle

München (Bayern): Auf einer Großbaustelle stürzte am 2. November 2010 ein Arbeiter, der mit Schalungsarbeiten beschäftigt war, ab. Durch den ca. 5 Meter tiefen Sturz zog sich der Mann eine Verletzung am rechten Unterschenkel zu.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und das Notarztteam der Rettungswache Mitte stiegen zu dem Mann ab. Er lag auf dem Kiesboden zwischen Kellerwand und Böschung in sehr beengten Platzverhältnissen. Nach einer Erstversorgung wurde er in einer Spezialwanne gelagert. Der Baustellenkran hob den Patienten an die Oberfläche. Der Feuerwehrnotarzt brachte den Mann in ein Krankenhaus.
Tödlicher Absturz auf Baustelle: In Laim ereignete sich knapp zwei Stunden später erneut Baustellenunfall, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Der portugiesische Arbeiter war ebenfalls mit Schalungsarbeiten tätig. Der Mann stürzte in dem Rohbau im Treppenraum ab und fiel mindestens 10 Meter in die Tiefe auf den Betonboden. Aufgrund der Fallhöhe und der dadurch zugezogenen Verletzungen kam für ihn jede Hilfe zu spät.

Er verstarb am Unfallort. Angehörige, die ebenfalls auf der Baustelle beschäftigt sind sowie Kollegen wurden durch ein Kriseninterventionsteam betreut.
