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Bayern: Werbeaktion -> Zupacken statt herumstehen und zuschauen

Straubing (Bayern): Zusammen mit der Dominik Brunner Stiftung werben die Feuerwehren Bayerns in einer Jahresaktion für Zivilcourage bei Gewalt und sonstigen Unglücksfällen.

Mit einem energischen Eingriff, entschlossenem Handeln und deutlichen Worten soll gezeigt werden, dass es mit dem richtigen Verhalten einfacher als gedacht ist zuzupacken statt zuzusehen oder gar wegzuschauen. „Jeder kann im Rahmen seiner Möglichkeiten bei Straftaten oder Unglücksfällen helfen“ sagt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Straubing-Bogen, Werner Schmitzer. Straftaten werden hierdurch vereitelt oder „gebremst“. Manchmal helfe schon ein lautes Wort oder eine kleine Geste, um den Täter einzuschüchtern und von seinem Vorhaben abzubringen. Wichtig sei eine umsichtige Reaktion. Niemand erwarte, dass die eigene Gesundheit aufs Spiel gesetzt wird. Es empfehle sich eher auf das Opfer einzugehen und Hilfe anzubieten, als den Täter direkt anzusprechen. „Dadurch vermeidet man, selbst attackiert zu werden. Den Täter und sich selbst nie provozieren.“

idowa.de

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