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Deutschland: Schneemassen lassen Gasgebläsehalle einstürzen -> Millionenschaden

Hörde (Deutschland): Schneemassen auf dem Dach haben die alte Gasgebläsehalle auf dem Phoenix-West-Gelände einstürzen lassen. Die Feuerwehr war zunächst mit Suchhunden im Einsatz.

Die Rettungskräfte waren um 9.52 Uhr des 24. Dezember 2010 zum Unglücksgelände gerufen worden. Die Entsorgung Dortmund musste zunächst ausrücken, um die Zugänge zur eingestürzten Halle an der Konrad-Adenauer-Allee von den Schneemasen zu räumen.

Die große, etwa 160 Meter lange frühere Gasgebläsehalle steht unter Denkmalschutz und war 2006 aufwändig restauriert worden. Sie soll als Software-Halle für junge Unternehmen vermarktet werden. Derzeit wird sie übergangsweise u.a. für ein Forschungsprojekt und als Lagerhalle eines Autohändlers genutzt.

Personen befanden sich allerdings nicht in dem Gebäude, wobei es angesichts der Wetterlage für die Feuerwehr erst nicht absehbar, ob sich möglicherweise Wohnungslose zum Schutz vor der Witterung dorthin zurückgezogen hatten. Wie die Polizei mitteilte, war zunächst ein Rucksack gefunden wurde, der auf menschliche Spuren hindeutete. Nach einigen Stunden konnte aber Suche mit Hunden beendet worden. Es wurde in den Trümmern der Halle kein Verschütteter gefunden. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren in der Spitze mit rund 100 Kräften im Einsatz.

Etwa zwei Drittel des Hallendachs sind eingestürzt und auch Teile der Fassade in Mitleidenschaft gezogen worden. Drei weitere Hallen ähnlicher Bauart mit Stahlskelettkonstruktion auf dem Phoenix-West-Gelände, u.a. die Phoenix-Halle und das so genannte Schalthaus 101, wurden deshalb vorsorglich abgesperrt.

Der entstandene Schaden an der alten Gasgebläsehalle geht nach Angaben der Feuerwehr in Millionenhöhe, eine genaue Bezifferung sei derzeit nicht möglich.

Ruhrnachrichten

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