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Deutschland: Kleinkinder vor Flammen gerettet -> Vater rennt mehrmals in Gebäude

Troisdorf (Deutschland): Die Angst um das Leben seiner Kinder ließ einen Familienvater aus Troisdorf die Gefahr vor Rauch und Flammen vergessen. Um sie zu retten, rannte der Mann am späten Montagabend, 11.1.2011, mehrmals…

… in sein brennendes Haus zurück. Mit einem Feuerlöscher in der Hand und viel Adrenalin im Blut.

Die Angst um das Leben seiner Kinder ließ einen Familienvater aus Troisdorf die Gefahr vor Rauch und Flammen vergessen. Um sie zu retten, rannte der Mann am späten Montagabend mehrmals in sein brennendes Haus zurück. Mit einem Feuerlöscher in der Hand und viel Adrenalin im Blut.

Kurz nach 23 Uhr war in Friedrich-Wilhelms-Hütte aus noch ungeklärten Gründen die Kleidergarderobe im Eingang des anderthalbgeschossigen Einfamilienhauses an der Daimlerstraße in Brand geraten. Ein installierter Rauchmelder schlug sofort Alarm und gab der Mutter und zwei Kindern im Erdgeschoss ausreichend Zeit, sich über einen Balkon ins Freie zu Retten. Doch weil die begehbare Garderobe sich direkt unter einer Treppe befand, zog der Qualm schnell ins Obergeschoss, wo sich noch zwei Kleinkinder befanden.

Der Familienvater erkannte sofort die Gefahr und rannte durch den Qualm nach oben, um den Nachwuchs zu retten. Bevor die Feuerwehr am Ort des Geschehens eintraf, waren alle Bewohner bereits in Sicherheit, wenn auch mit leichten Verletzungen und dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen. Zwei Rettungswagenbesatzungen und ein Notarzt versorgten die sechsköpfige Familie, niemand brauchte ins Krankenhaus. Der Einsatzleiter, Brandamtmann Hans-Jürgen Spies, schickte einen Trupp mit Atemschutzgeräten in das brennende Haus. Mit einem C-Rohr war das Feuer schnell gelöscht. Länger dauerte es, das Haus mit Lüftern vom Brandrauch zu befreien. Nach etwas mehr als einer guten Stunde war der Einsatz für die 45 Feuerwehrleute von der Hauptamtlichen Wache sowie den Löschzügen West und Ost beendet.

Kölnische Rundschau

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