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Sbg: Psychologische Betreuung für Feuerwehrleute

Salzburg: Die Salzburger Feuerwehren verstärken die psychische Betreuung ihrer Mitglieder nach belastenden Einsätzen. Dazu werden in allen Bezirken „Peers“ eingesetzt – psychologisch speziell geschulte Feuerwehrleute.

Einsätze mit Sterbenden, verunglückte Kameraden, Schreie von Unfallopfern, Feuer, das Hab und Gut von Menschen vernichtet, Hochwasser, das Regionen über lange Zeit schadet – diese Eindrücke belasten auch Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen. Dabei wirkt das Einsatzgeschehen nach. Die seelische Belastung kommt erst Stunden, Tage oder vielleicht erst Wochen nach dem Einsatz zum Vorschein.

„Hilfe von Kameraden“
Deshalb soll jetzt die Hilfe von Kameraden für Kameraden verstärkt werden, sagt Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter: „Das Thema der seelischen Belastungen wird aus meiner Sicht in den letzten Jahren immer größer. Es geht uns einfach darum, dass unsere Mitglieder, unsere Kameraden nach Stresssituationen im Einsatz die entsprechende psychologische Betreuung durch ihre Kameraden erhalten.“
Damit sollen seelische Belastungen für Feuerwehrleute abgefedert werden, ergänzt Winter: „Sicherlich ist es so, dass das Ganze Langzeitwirkungen hat, wenn es nicht ‚behandelt‘ wird. Dazu sind unser Peers da. Und wir bieten dieses Service unseren Feuerwehren an.“

Zurzeit 30 Peers, 15 weitere ausgebildet
Derzeit gibt es insgesamt 30 ausgebildete Peers – einsatzbereit in allen Bezirken. in den kommenden Monaten werden durch das Rote Kreuz 15 weitere ausgebildet.

ORF Salzburg
Landes-Feuerwehrverband Salzburg

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