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Sbg: Tauerntunnel: Unfallübung verlief problemlos

Salzburg: Zwei Wochen vor der Eröffnung der zweiten Röhre des Tauerntunnels haben 250 Rettungskräfte am Donnerstagabend, 16. Juni 2011, den Ernstfall geprobt. Ein Lkw-Brand mit gleichzeitigem Auffahrunfall im Tunnel war das Übungsszenario.

Mehrere Verletzte mussten versorgt und Brände gelöscht werden. Die Helfer von Rotem Kreuz, Feuerwehr und Polizei wollten dabei die verbesserten technischen Möglichkeiten testen. Wichtigste Neuerung sind die Querstollen zwischen den Tunnelröhren, in denen Verletzte in Sicherheit gebracht werden können. Insgesamt sei die Übung positiv verlaufen, sagt der Lungauer Bezirkshauptmann Robert Kissela. „Die Alarmierung hat bestens funktioniert und insbesondere die Versorgung der Verletzten in den Querschlägen der beiden Tunnelröhren hat sich bewährt. Der Eindruck ist gut und wollen wir hoffen, dass auch die Realität dem entspricht“, so Kissela.

Auch die Feuerwehr war mit der Großübung zufrieden. Wenn wirklich brennt im Tauerntunnel, dann sind Feuerwehrleute aus dem Lungau und dem Pongau die ersten Helfer. Besonders konzentriert war deshalb der Lungauer Bezirksfeuerwehrkommandant Hannes Pfeiffenberger. „Es hat alles generalstabsmäßig funktioniert, so wie wir es in der Übungsvorbesprechung ausgemacht hatten. Das einzige Problem, was wir im Tunnel immer haben, ist die Funküberlagerung. Also der Funk ist leider etwas schlecht, aber der Handyempfang passt. Aber sonst bin ich voll zufrieden“, so Pfeiffenberger. Solch eine Übung ist per Gesetz vorgeschrieben, wenn ein neuer Tunnel eröffnet wird. Die zweite Röhre wird am 30. Juni freigegeben.

ORF Salzburg

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