W: Fahrzeuge geraten bei Verladearbeiten in Brand
Wien (W): Von einem Mitarbeiter eines Schrott- und Lkw-Abstellplatzes war am 06. Dezember 2011 versucht worden, zwei Klein-Lkw in einen ehemaligen Kühl-Lkw zu verladen.
Während dieses Ladeversuchs bemerkte der Arbeiter plötzlich Flammen in einem der Klein-Lkw und begann damit, die beiden Fahrzeuge wieder zu entladen. Aufgrund der plötzlichen und äußerst rasanten Brandausbreitung sowie der einsetzenden starken Rauchentwicklung konnte der Mann die beiden Klein-Lkw nur mehr hinter dem Kühl-Lkw abstellen und musste dann flüchten. Er erlitt dabei Verbrennungen 1. Grades im Gesicht und eine Rauchgasvergiftung.
Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurden aufgrund der enormen Rauchentwicklung und der Vielzahl an telefonischen Anzeigen zwei Löschgruppen und ein Großtanklöschfahrzeug nachalarmiert. Bei der Ankunft der beiden ersteintreffenden Löschgruppen „Altmannsdorf“ und „Rudolfshügel“ standen alle drei Lkw in Vollbrand. Von den beiden Löschgruppen wurde anfänglich ein Kombischaumrohr unter Atemschutz vorgenommen und parallel dazu mit dem Aufbau einer Zubringleitung zum nächstgelegenen Hydranten (ca. 120 m) begonnen. Der verletzte Arbeiter wurde an den eintreffenden Notarzt übergeben und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht.
Nach dem Eintreffen der Ergänzungskräfte wurde ein weiteres Rohr vom ULF „Liesing“ ebenfalls zur Brandbekämpfung und zum Schutz der angrenzenden Container und abgestellten Fahrzeuge vorgenommen. Weiters wurde die vom Brandrauch unmittelbar beaufschlagten Nachbarobjekte begangen und kontrolliert. Unter Verwendung von 120 Liter Mehrbereichsschaumittel konnte der Brand letztlich mit dem
Schaumrohr gelöscht werden.
Für die Nachlöscharbeiten war es erforderlich, einen der beiden Klein-Lkw mittels Lastkette und dem RLF „A“ von der Ladefläche des zweiten Klein-Lkw zu ziehen. Aufgrund des Nahbereiches zum Liesingbach und der großen verwendeten Schaummittelmengen wurde vorsorglich ein Organ der MA 45 an die Einsatzstelle beordert.
Von diesem werden auch die weiteren Kontrollen des Liesingbaches veranlasst. Für die Dauer des Einsatzes war die Kolbegasse und Teile der Vösendorfer Straße für den Verkehr gesperrt.
