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Vbg: Einheitlicher Blaulichtfunk in Kritik

Vorarlberg: Bis 2018 soll es österreichweit ein einheitliches Blaulichtfunksystem geben. Damit würden für Vorarlberg 500.000 Euro an Mehrkosten entstehen, sagt Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP). Zudem hätte die bundesweite Funkanlage in den Bergen keinen Empfang.

Bis zum Jahr 2018 soll es österreichweit einen einheitlichen Blaulichtfunk geben. Das neue Funksystem soll mehr Sicherheit für Ausfällen und Abhörmöglichkeiten bieten als das jetzige.

Austausch aller Funkgeräte notwendig
Vorarlberg hat jedoch schon seit vier Jahren eine eigene neue Funkanlage und ist von der Idee des Innenministeriums wenig begeistert.
Knapp 1,8 Millionen Euro investierte Vorarlberg vor vier Jahren in einen neuen Blaulichtfunk. 1000 Funkgeräte und 15 Richtfunkstandorte stehen seither für Feuerwehr und Rettung zur Verfügung. Bei einem Anschluss an das bundesweite System müsste Vorarlberg über 500.000 Euro mehr zahlen, sagt Landesrat Erich Schwärzler.

Alle Funkgeräte müssten wieder ausgetauscht werden. Die Kosten für die österreichweite Funkanlage betragen jährlich bis zu 30 Millionen Euro, so Schwärzler. Vorarlberg müsste sich pro Jahr mit zusätzlich 600.000 Euro beteiligen. Ebenso hätte das bundesweite Funksystem in den Bergen kaum Empfang.
Nach Gesprächen mit dem Innenministerium bleibt das Vorarlberger Funksystem erhalten.

ORF Vorarlberg

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