Wien: Verletzte und Personenrettungen bei Küchenbrand im 5. Bezirk
Wien, 5. Bezirk: Zu einem Zimmerbrand musste die Wiener Berufsfeuerwehr am 22. Februar 2012 um 22.44 Uhr in die Spengergasse ausrücken. Aus unbekannter Ursache war es in der Küche einer Wohnung zu einem Brand …
… gekommen, der bis zum Eintreffen der Feuerwehr nahezu die gesamte Kücheneinrichtung erfasst hatte. Der Wohnungsinhaber und sein Sohn konnten sich beide noch aus der Wohnung retten und wurden im Stiegenhaus angetroffen. Beide Männer wurden ins Freie gebracht, wobei der Sohn unmittelbar danach bewustlos zusammen brach. Die Männer wurden vom 2. Rüstlöschfahrzeug / Favoriten unter anderem mit Sauerstoff erstversorgt und in weiterer Folge an den Rettungsdienst übergeben.
Vom 1. Hilfeleistungslöschfahrzeug / Favoriten wurde der Brand mit 1 Rohr und 0,2% Schaummittelzumischung unter Atemschutz angegriffen und gelöscht. Vom Universallöschfahrzeug / Favoriten wurden die Wohnungen oberhalb der Brandwohnung kontrolliert, wobei 17 Personen zum Teil mit Fluchtfiltermasken aus ihren verrauchten Wohnungen gerettet wurden. Diese Arbeiten wurden nach der Erstversorgung der beiden Verletzten vom Angriffstrupp des 2. Rüstlöschfahrzeug / Favoriten unterstützt. Die Wohnungsinhaberin einer Wohnung wurde mit einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst abtransportiert.
Das stark verrauchte Stiegenhaus und die Brandwohnung wurden unter Verwendung eines Hochleistungslüfter der Drehleiter druckbelüftet. Die zugehörigen Vorzählersicherungen zur Brandwohnung wurden abgehoben und auch der Gaszählerhahn gschlossen. Vom Störtrupp Wiengas wurde in der Folge der Anschluss gesperrt. Mehrere Wohnungen wurden über die Drehleiter von außen auf Verrauchung kontrolliert.
Trotz des bedenklichen Zustandes der beiden Männer aus der Brandwohnung verweigerten diese beharrlich eine Einlieferung in ein Krankenhaus und der Sohn des WI konnte nur mit Unterstützung der SW am Betreten der zerstörten Wohnung gehindert werden. Bezüglich der Unterbringung der beiden Männer wird die Sicherheitswache entsprechende Maßnahmen veranlassen.
