D: Eine Person bei Wohnungsbrand schwer verletzt
Stuttgart (D): Über Notruf 112 meldete am 9. März 2012 um 08.26 Uhr eine Bewohnerin eines Wohngebäudes in Stuttgart-Feuerbach eine starke Rauchentwicklung.
Durch die gezielte Notrufabfrage des Leitstellendisponenten erklärte die Anruferin dass sich noch eine Person in der Wohnung befindet. Daraufhin wurden durch die Integrierte Leitstelle Stuttgart umgehend zwei Löschzüge sowie diverse Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Botnang und der Rettungsdienst alarmiert.
Hausbewohner erwarteten den ersten Löschzug der Berufsfeuerwehr um 08.31 Uhr auf der Straße. Auf der Rückseite des Gebäudes war eine starke Rauchentwicklung aus der Wohnung im ntergeschoss zu erkennen. Durch die Erkundung des Einsatzleiters wurde eine Zugangsmöglichkeit durch ein offenes Fenster auf der Gebäuderückseite entdeckt.
Sofort wurde die Menschenrettung durch zwei Atemschutztrupps mit einem Löschrohr vorgenommen. Innerhalb weniger Minuten wurde die bewusstlose Person aufgefunden und durch den Treppenraum ins Freie gebracht. Die Feuerwehr begann um 08.37 Uhr unverzüglich mit der Erstversorgung der Person. Parallel hierzu übernahm ein weiterer Atemschutztrupp die Brandbekämpfung in der Wohnung.
Ein Hochleistungslüfter wurde in Stellung gebracht um den Treppenraum und die Brandwohnung zu belüften. Durch den alternativen Zugangsweg, sowie die Belüftungsmaßnahmen konnte die vermisste Person sehr schnell gefunden, als auch der Treppenraum nahezu rauchfrei gehalten werden. Eine weitere Person erlitt eine leichte Rauchvergiftung.
Um 08.48 Uhr war der Brand unter Kontrolle und um 08.53 Uhr meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Die stark vermüllte Wohnung erschwerte die Arbeit der Feuerwehr.
Im Einsatz standen:
Kräfte Berufsfeuerwehr:
-Löschzüge der Feuerwachen 3 und 4
-Führungs- und Sonderfahrzeuge der Feuerwachen 1, 2, 3 und 4
Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
-Freiwillige Feuerwehr Abteilung Hedelfingen
-Freiwillige Feuerwehr Abteilung Botnang
Kräfte Rettungsdienst:
-Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
-Notarzt
-2 Rettungswagen
Eingesetzte Geräte:
-Sieben Atemschutzgeräte, ein Löschrohr, ein Hochleistungslüfter, Wärmebildkamera, Notfallrucksack, AED;
