Medien / Fotografen

Bayern: Rettung eines Dachses -> Als Dank gab’s einen Biss

Landshut (Bayern): Ein nicht ganz alltäglicher Einsatz für Polizei und Feuerwehr am Sonntag, 18. März 2012: Ein Dachs war in eine ausweglose Situation geraten. Dennoch biss er seinen Helfer erst einmal.

Gegen 15.45 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizei darüber, dass sich ein Dachs in einer misslichen Lage befindet. Ort des Geschehens und der darauf folgenden aufwendigen Rettungsaktion war die Verlängerung des Gutenbergweges an der Stelle, wo der Hammerbach in die Isar mündet. Dort befindet sich eine Wasserschleuse. Am Schleusentor auf einer metallenen Querstrebe hatte sich der Dachs eingefunden. Er konnte sich selbst aus seiner misslichen Lage nicht mehr befreien, den Sprung ins Wasser vermied er. So war die Polizei und vor allem die Freiwillige Feuerwehr Landshut gezwungen, einen Rettungsplan aufzustellen. Es begann eine rund eineinhalbstündige Rettungsaktion für den Dachs. Die Feuerwehr baute mit Leitern ein behelfsmäßiges Gerüst, um überhaupt an das Tier zu gelangen.

Der Dachs war offensichtlich mit der ganzen Aktion nicht einverstanden und biss nach einer helfenden Hand. Dadurch wurde ein Feuerwehrler verletzt und musste sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben. Trotzdem konnte das Tier aus seiner hilflosen Lage befreit und der Polizei übergeben werden. Die Beamten vor Ort verzichteten auf einen weiteren Gewahrsam und entließen das Tier in die Freiheit.

Wochenblatt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert