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Stmk: Auto in Kanal gestürzt – Lenkerin tot

Röthelstein (Stmk): Jene Frau, die Montagnachmittag, 28. Mai 2012, mit ihrem Pkw in den Röthelsteiner Kanal im Bezirk Graz-Umgebung gestürzt war, konnte nur noch tot geborgen werden. Dem war eine stundenlange Suche nach dem zur Gänze versunkenen Auto vorangegangen.

Die 84 Jahre alte Frau war am Pfingstmontag kurz vor 15.30 Uhr in Röthelstein mit ihrem Wagen von einer Gemeindestraße abgekommen und in den Wasserkanal nahe der Mur gestürzt. Das Fahrzeug sank vor den Augen mehrerer Zeugen und verschwand schließlich zur Gänze unter der Wasseroberfläche.

Zur Gänze untergegangen: Sofort wurde die Suche eingeleitet, so der Einsatzleiter der Feuerwehr, Vincent Engelke: „Es wurde seitens der Feuerwehr der gesamte Bezirk Graz-Umgebung mit Tauchern und Booten alarmiert. Wir hatten zwei Boote im Einsatz und etliche Taucher, die das Gebiet absuchten.“ Um die Suche zu erleichtern, wurde der Zufluss zum Kanal gestoppt und das südlich liegende Kraftwerk Laufnitzdorf abgeschaltet.

Frau konnte nur mehr tot geborgen werden: Insgesamt waren fast 100 Feuerwehr- und Rettungsleute im Einsatz. Kurz vor 18.00 Uhr konnten die Helfer mit Seilen einen Widerstand im etwa fünf Meter tiefen und mehr als zehn Meter breiten Kanal spüren – Taucher bestätigten, dass es sich um das gesuchte Fahrzeug handelt. Anschließend wurde die Leiche der Lenkerin geborgen – sie war noch im Auto.

Durch Holzzaun in Kanal gefahren: Die Frau dürfte zu Besuch bei Verwandten oder Bekannten gewesen sein; dann wollte sie mit ihrem Auto nach Hause und fuhr die laut Feuerwehr steile, etwa 30 Meter lange Hauseinfahrt in Richtung Straße. Danach hätte sie links oder rechts auf die Straße einbiegen können, doch stattdessen sei sie laut Zeugen geradeaus durch einen Holzzaun in den Kanal gefahren.

ORF Steiermark
Bildbericht der Feuerwehr (hier auf Fireworld.at)

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