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Nö: Gesamtübung der FF Wieselburg bei der Firma Heindl

Wieselburg (Nö): Nach den vielen schweren Unwettereinsätzen der letzten Woche aufgrund des gewaltigen Hagelsturmes am 8.6.2012, welcher bei vielen Gebäuden große Schäden anrichtete, konnten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wieselburg …

… am Sonntag, dem 17.6.2012, einer Gesamtübung auf dem Gelände der Firma Heindl in Plaika widmen.

Es galt die Annahme, das Hackschnitzellager auf der Ostseite des Betriebes stünde in Flammen. Übungsziel war es, die maximal aufbringbare Wassermenge für diesen Betrieb herauszufinden. Zu Beginn schützte der Tankwagen, welcher vom kleinen Löschfahrzeug mit Wasser versorgt wurde, mit zwei C-Rohren angrenzende Gebäudeteile. Mit einem B-Rohr welches auf einem Teleskoplader stationiert war, wurde in Folge ein Löschangriff unternommen. Die Pumpe saugte dabei aus dem eigens am Gelände errichteten Löschteich an.

Aufgabe des Rüstlöschfahrzeugs war es, ebenfalls mit einem C-Rohr Nebengebäude zu schützen, und das Hubbühnenfahrzeug zu versorgen, welches den Löschangriff aus der Höhe begann. Die Wasserversorgung wurde in diesem Fall über ein Güllefass bewerkstelligt, welches in ein Ansaugbecken speiste. Von dort wurde mit einer Tragkraftspritze weitergefördert.

Nach Übungsende um 12:00 Uhr lud der Firmeninhaber Johannes Heindl die Florianijünger noch zum Mittagessen ein. Die Feuerwehr Wieselburg möchte sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei der Firma, als auch bei der Familie Heindl für die Gastfreundschaft und gute Zusammenarbeit bedanken. Ebenfalls anwesend war Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, der zum Schluss noch bei den Kameraden für den unermüdlichen Einsatz jedes einzelnen während der Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hagelsturm eine Woche zuvor, seinen innigsten Dank aussprach. Deswegen lud er nachher noch zur Verkostung eines Weines, den ihm Landeshauptmann Erwin Pröll für diesen Anlass mitgab.
Gegen 13:00 konnten die Mitglieder wieder ins Feuerwehrhaus einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

Selbstverständlich soll allen Feuerwehren und Helfern, die bei den Unwettereinsätzen nach dem Hagelsturm des 8.6. mitgewirkt haben, noch einmal sehr für ihren Einsatz gedankt werden.

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