Brand

D: Aufwendige Suche nach dem Brandherd

Stuttgart (D): Ein Anrufer meldete am 25. Jänner 2013 um 18.16 Uhr der Integrierten Leitstelle über den europaweiten Notruf 112 einen leichten Rauchgeruch in seiner Wohnung, die Ursache hierfür konnte er nicht feststellen.

Die ILS alarmierte daraufhin ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der zuständigen Feuerwache 1. Vor Ort suchten die Einsatzkräfte die Wohnung mit einer Wärmebildkamera ab. In der Wohnung des Anrufers im dritten Obergeschoss konnten jedoch keine außergewöhnlichen Wärmequellen geortet werden. Es wurden daher auch alle umliegenden Wohnungen kontrolliert. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss wurde schließlich eine stärkere Verrauchung entdeckt. Als Ursache konnte ein Schwelbrand im Holzboden unter einem Kachelofen ermittelt werden. Daraufhin wurden weitere Kräfte nachgefordert.

Die Feuerwehr verhinderte mit einem mobilen Rauchverschluss die weitere Rauchausbreitung im Gebäude und setzte einen Trupp unter Pressluftatmer mit einem Löschrohr und einem Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung ein. Mittels einer Motorkettensäge und Brechwerkzeugen wurde der Parkettboden geöffnet, der Kachelofen komplett demontiert und der stark verkohlte Deckenbalken freigelegt.

Die vorgefundenen Glutnester wurden abgelöscht. Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit der Brandstelle konnte erst um 19:51 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Gaszufuhr innerhalb der Wohnung wurde abgestellt und mit einem Gasmessgerät auf Undichtigkeiten überprüft. Abschließend wurde der gesamte Bereich nochmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

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