Nö: Oster-Schnee bescherte Feuerwehr in NÖ rund 200 Einsätze
Niederösterreich: Das Winterwetter hat den niederösterreichischen Feuerwehren am Ostersonntag, 31. März 2013, bis zum Nachmittag rund 200 Einsätze beschert. Drei Viertel davon betrafen technische Hilfeleistungen wegen umgestürzter Bäume, beim Rest handelte es sich um kleinere Verkehrsunfälle, so Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos.
Im Bezirk Lilienfeld hatten durch die Schneelast umstürzende Bäume eine Stromleitung getroffen. Rund 4.000 Haushalte waren für wenige Stunden ohne Strom. In St. Martin im Bezirk Melk fiel ein großer Baum auf eine Scheune und beschäftigte die örtliche Feuerwehr mehrere Stunden lang.
Schon in den Nachtstunden mussten auf der Westautobahn (A1) in der Nähe von St. Pölten mehrere hängen gebliebene Pkw und Lkw geborgen werden. Teilweise hatten die Fahrzeuge schon Sommerreifen montiert, so Resperger. Schneebedingte Verkehrsunfälle seien für die Insassen aber glimpflich verlaufen.
Auch von der ÖAMTC-Infozentrale wurde ein ähnliches Bild gezeichnet. Dank des geringen Verkehrsaufkommens habe es nur wenige Probleme gegeben, hieß es dort. Bereits in der Früh wurden auf einigen Bergstraßen – etwa über das Preiner Gscheid, über den Rohrerberg oder auf der Gutensteiner Straße – Schneekettenpflicht für Lastwagen verhängt.
