Brand

Tirol: 140°C im Heustock -> Heuwehreinsatz verhindert Brand

Kirchdorf (Tirol): Am Montag, dem 19. August 2013, wurde der Kommandant der FF Kirchdorf Mittags von einem Landwirt informiert, dass ein Heustock bereits stark überhitzt sei.

Um 13.19 Uhr wurde daher die Feuerwehr St.Johann i. Tirol sowie die Feuerwehr Kirchdorf i. Tirol, die über eine Heuwehrausrüstung verfügt von der Leitstelle Tirol per Pager alarmiert. Beim Eintreffen der Heuwehr konnte diese mittels Messonde bereits eine Temperatur von 140 Grad feststellen.

Sofort wurde ein Brandschutz mittels Hochdruck von der Feuerwehr St.Johann aufgebaut. Nach dem Aufbau des Be- und Entlüftungsgeräts wurden die Sonden in das Heu gestochen und man begann, den Heustock ins Freie abzusaugen.

Gefährlicher Zwischenfall: Nach rund zwei Stunden kam es plötzlich zur einem zu einem gefährlichen Zwischenfall. Bei den Sonden bemerkte man Flammen und die Kameraden mussten sich selber in Sicherheit bringen! Sofort wurde über die Leitstelle Tirol die örtlich zuständige Feuerwehr St. Johann per Sammelruf nachalarmiert.

Durch Beimischung von Netzmittel konnte der Atemschutztrupp den Brand löschen. Da ein in der unmittelbaren Nähe des landwirtschaftlichen Objektes ein Kettenbagger mit einer Holzzange vorhanden war, wurde dieser kurzerhand zur Einsatzstelle beordert.

Durch den Einsatz des Baggers, war es schlussendlich möglich, die restlichen Glutnester zu löschen und betroffenen Bereich Meter für Meter abzutragen.
Nach gut fünf Stunden harter Arbeit konnten die Feuerwehren wieder in ihr Gerätehaus einrücken. Für die Kirchdorfer Feuerwehr war es seit nunmehr 10 Jahren wieder der erste Heuwehr-Einsatz.

Im Einsatz standen:
FF Kirchdorf mit: KLF-A und LAST mit Heuwehrausrüstung 15 Mann
FF St.Johann mit: KDO, RLF-A,TLF-A 3000, WLF 6000, LF-A, DLK, LAST 33 Mann
BFI KITZ
BFK KITZ
Polizei
Kettenbagger mit Holzzange

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