Nö: Rettung einer verschütteten Person in Korneuburg

Korneuburg (Nö): Zu einem dramatischen Einsatz mit Menschenrettung war es am Abend des 24. August 2013 in Korneuburg gekommen.

An einem Kleingartenhaus sollten Erd- und Drainagierungsarbeiten durchgeführt werden. Dazu war ein Arbeitsgraben von ca. 2,0 Metern Tiefe ausgehoben worden. Im Bereich des angrenzenden Nachbargrundstückes war aus noch ungeklärter Ursache Erde abgerutscht und hatte eine in der Künette befindliche Person annähernd bis zum Kopf verschüttet.
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Korneuburg erfolgte um 18:54 Uhr mittels Sirene mit dem Einsatzstichwort „Person in Notlage“. Da sich zufällig Personal im Feuerwehrhaus befand, konnten unverzüglich ein Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter zum Einsatzort ausrücken. Ebenso rückten das Kommando- und das 3. Tanklöschfahrzeug zur Unglücksstelle aus, sodass binnen kürzester Zeit 27 Feuerwehrmitglieder an der Einsatzstelle bereit standen.
Vor Ort wurde sofort nach der Erkundung durch Einsatzleiter OLM Christoper Weber damit begonnen, den ca. 1,2m breiten Arbeitsgraben notdürftig mittels Schaltafeln und Künettenstehern gegen Nachrutschen zu sichern. Ersthelfer hatten beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits damit begonnen, die Person auszugraben.
Parallel dazu begannen zwei Feuerwehrkameraden mit dem händischen Freigraben der verschütteten Person. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse mussten das Personal abgewechselt werden.

Der Verschüttete war während der gesamten Rettungsaktion, welche ca. eine halbe Stunde in Anspruch nahm, ansprechbar. Die Person wurde in weiterer Folge an das anwesende Team des Notarztwagens Korneuburg übergeben und abtransportiert. Die Gefahrenstelle wurde seitens der Feuerwehr mittels Absperrband gegen weiteres Betreten abgesichert. Einsatzende war um ca. 20:00 Uhr.
