Nö: Kein weiterkommen für geringfügig eingesunkenen Lkw
Weistrach (Nö): Am 18. Oktober 2013 wurde die FF Weistrach um 9.12 Uhr zu einer Lkw-Bergung nach Sonnenfeld gerufen.
Ein 3-Achs Lkw einer Bohrfirma der mit einem riesigen Kompressor und Bohrgestänge beladen war ist über Nacht in einer Wiese eingesunken. Nachdem das Fahrzeug vorbereitet war und Hölzer wie auch Schotter unter die Reifen gelegt wurde, wurde mit der schweren Bergung begonnen.

Da das Schwerfahrzeug nur leicht versunken war versuchte man diesen mit dem LFA-S aus der Wiese zu ziehen. Dieser Versuch scheiterte aber knapp. Danach entschied man sich mittels der Seilwinde des Rüstfahrzeuges den Lkw aus den eingesunkenen Spuren zu ziehen. Aber auch dieser Versuch funktionierte nicht ganz.

Als nächstes wurde das Seil der Seilwinde über eine Umlenkrolle die sich am Zugfahrzeug befand an das Heck des Löschfahrzeuges angebracht. Durch diese Verdopplung der Zugkraft auf 10 Tonnen (Flaschenzug) konnte der Lkw aus seinen Spuren gezogen werden. Danach wurde wie beim ersten Versuch das LF vor die Zugmaschine gehängt. Danach konnte der 26 Tonnen schwere Mercedes mühelos aus der Wiese gezogen werden.
Nach rund 1,5 Stunden konnte die Feuerwehr Weistrach wieder einrücken.
