Deutschland: Eierwurf auf Essener Feuerwehrfahrzeug
Essen (Deutschland): Als der Löschzug der Feuerwache Borbeck am Abend des 3. Dezember 2013 gegen 21.10 Uhr zu einem Einsatz nach Holsterhausen ausrückte, ist mindestens eines der Fahrzeuge von einem rohen Ei getroffen worden.

Ob noch mehr Eier unterwegs waren, die ihr Ziel verfehlten, ist nicht bekannt. Getroffen wurde glücklicherweise nicht die Windschutzscheibe, sondern nur die Längsseite des 16-Tonners. Deshalb hat die Besatzung des Fahrzeuges die Schweinerei erst am Morgen des 4. Dezember bei der Fahrzeugpflege entdeckt. Ob es sich bei dem Vorfall um einen Dummejungenstreich oder mehr handelt, ist unklar, im Ergebnis aber auch gleichgültig.
Fest steht, dass der Fahrer, der ein Feuerwehrauto mit Sonderrechten im Straßenverkehr bewegt, ohnehin schon angespannt ist. Fliegt ihm dann ein Ei in die Windschutzscheibe, wird er sich sicher erschrecken, im schlimmsten Fall das Lenkrad verreißen. Auf jeden Fall muss er die Einsatzfahrt unterbrechen, denn „Rührei“ auf der Windschutzscheibe nimmt ihm garantiert die Sicht.
Der reflexartig eingeschaltete Scheibenwischer wird das Ganze schließlich maximal auf der Scheibe verteilen. Liebe Eierwerfer, wir helfen jedem gerne, deshalb ein Tipp für die Zukunft: Verwendet die Eier lieber für ein dickes Omelett. Das schadet niemandem, schmeckt gut und macht obendrein satt und zufrieden.
