Deutschland: Rauchgasverletzte bei Waschmaschinenbrand in Düsseldorf
Düsseldorf (Deutschland): Am Nachmittag des 18. Dezember 2013 ist in einer Wohnung auf der Helmutstraße in Düsseldorf eine Waschmaschine in Brand geraten. Die Wohnungsmieterin atmete Brandrauch ein und kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus.
Um 16:17 Uhr meldete eine aufmerksame Nachbarin, das es in einer Wohnung brennt und sich vermutlich noch eine Person in der Wohnung befindet. Die Leitstelle alarmierte umgehend zwei Löschzüge, einen Notarzt sowie den Rettungsdienst. Als die Wehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, hatte sich die 73-jährige Mieterin schon aus der Wohnung in einen benachbarten Friseursalon geflüchtet. Dort wurde sie vom Notarzt untersucht und vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gefahren.
Im Bad der betroffenen Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses fanden die Wehrleute eine brennende Waschmaschine, die schnell mit einem C-Rohr abgelöscht und dann ins Freie gebracht wurde. Der Treppenraum wurde parallel mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gehalten. Durch das Feuer und den Brandrauch ist die Wohnung im Erdgeschoß derzeit nicht bewohnbar. Der Ehemann der 73-jährigen kam während des Feuerwehreinsatzes vom Einkaufen nach Hause und stand vor seiner zerstörten Wohnung. Er fand jedoch vorläufig bei Familienangehörigen Unterkunft, während seine Frau sich noch im Krankenhaus befindet. Im Einsatz, der gegen 17.30 Uhr zu Ende war, waren 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
