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Schweiz: Alphütte nach Gasexplosion abgebrannt

Sils Maria (Schweiz): Am Sonntagnachmittag, 23. Februar 2014, ist auf der Alp Muot Selvas, zuhinterst in der Val Fex, eine Gasflasche explodiert. Eine Person wurde mittelschwer verletzt. Die Alphütte brannte bis auf die Grundmauern ab.

Kurz nach 14 Uhr ging bei der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass in der Küche der Alp Muot Selvas, die auch als Restaurationsbetrieb geführt wird, eine Gasflasche explodiert sei. Zum Zeitpunkt der Explosion befand sich der Geschäftsführer allein in der Küche. Er wurde mittelschwer verletzt. Seine Frau, zwei Kinder und 40 Gäste, die sich auf der Terrasse befanden, blieben unverletzt. Die Heli Bernina überführte den Verletzten ins Spital nach Samedan.

Die Frau und die beiden Kinder wurden nach Sils Maria geflogen, wo sie durch Mitglieder des Care Teams Grischun psychologisch betreut wurden. Die Restaurantgäste kehrten zu Fuß ins Tal zurück.

Feuerwehr-Großaufgebot
Weil die Alp Muot Selvas im Winter nur zu Fuß erreichbar ist, wurden die Rettungskräfte der Feuerwehr Trais Lejs und der Gemeinde Sils Maria mit der Heli Bernina sowie mit Schneetöffs und Pistenfahrzeugen zum Brandplatz transportiert.

Insgesamt 30 Personen standen während mehrerer Stunden im Einsatz. Das Gebäude konnte aber nicht mehr gerettet werden und brannte bis auf die Grundmauern ab. Über Nacht musste zur Sicherheit eine Brandwache gestellt werden.

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