Nö: Brandverdacht und zweistündiger Einsatz durch Ofen in Gloggnitz
Gloggnitz (Nö): Kurz nach 20:30 Uhr wurden die Feuerwehr Gloggnitz Stadt und die Betriebsfeuerwehr Huyck Wangner Austria am 21. März 2014 zu einem vermutlichen Wohungsbrand in die Zeile, Gemeinde Gloggnitz, alarmiert. Laut ersten Meldungen soll bereits Brandrauch aus einer Wohnung dringen.
Die erste Erkundung ergab im dritten Obergeschoss wahrnehmbaren Brandgeruch. Ein Feuer war unmittelbar nicht ersichtlich. Eine Wohnung musste mit dem Türöffnungswerkzeug geöffnet werden, da hier laut Anzeiger Rauch aus der Wohnung ausgetreten sei. Eine Kontrolle dieser Wohnung brachte jedoch kein Ergebnis. Auch die Kontrolle in weiteren Wohnungen, im Kellerabteil und in der Waschküche konnte keinen Brand ausfindig machen, jedoch wurde in zwei Wohnungen eine erhöhte Kohlenmonoxid (CO) Konzentration festgestellt.
Über den im Stiegenhaus befindlichen Rauchabzug und den Druckbelüfter sowie das Querlüften in den betroffenen Wohnungen konnte die CO-Konzentration wesentlich verringert werden. Parallel dazu wurde ein Rauchfangkehrer alarmiert. Eine Kontrolle aller an die Rauchfänge angeschlossene Öfen wurde durchgeführt. Schlussendlich konnte ein in Betrieb genommer Ofen und die vermutliche Wetterlage für den mehr als zwei Stunden dauernden Einsatz verantwortlich gemacht werden. Die Rauchgase dürften durch den herschenden Wind zurück in das Wohnhaus durch die Abluftöffnungen der Entlüftungsanlagen sowie das Dach gedrückt worden sein. Ebenfalls kam die in Gloggnitz stationierte Wärmebildkamera zum Einsatz.
An Einsatzfahrzeugen standen drei Tanklöschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Kommandofahrzeug und das Atemluftfahrzeug des Feuerwehrabschnittes Gloggnitz mit 27 Mitgliedern im Einsatz.
