Stmk: Sieben Feuerwehren verhindern massives Fischsterben bei Fehring

Fehring (Stmk): Ein größeres Fischsterben konnten sieben Feuerwehren aus dem Feuerwehrabschnitt Fehring in den letzten Stunden in der Nähe von Fehring abwenden.
Aus unbekannter Ursache ging der Sauerstoffgehalt in einem rund ein Hektar großen Teich des „Fischereivereins Fehring“ massiv zurück. Mitglieder des Angelvereins hatten gestern Früh, 9. Juli 2014, bemerkt, dass Fische an der Wasseroberfläche trieben, der gesamte Bestand im Angelsee (Amurkarpfen, Zander…) nahe Fehring war in großer Gefahr.

Durchgeführte Messungen zeigten, dass sich kaum noch Sauerstoff im Wasser befand. So wurde die Feuerwehr um Hilfe gerufen. Zunächst die FF Fehring, weitere sechs (Hirzenriegl, Hohenbrugg, Mahrensdorf, Pertlstein, Pretal und Weinberg) sollten bis zum frühen Abend noch folgen.

Um den Sauerstoffgehalt im Teich wieder zu erhöhen, wurde von den Einsatzkräften das Wasser aus dem Teich gepumpt und sofort wieder rückgeführt. Pro Einsatzstunde wurden im Dauerbetrieb von sieben Pumpen insgesamt 210.000 Liter Wasser bewegt. Von gestern Abend 18:00 Uhr bis heute Mittag (12:00 Uhr, 10. Juli 2014) sind das rund 3,8 Millionen Liter.

Der stundenlange Einsatz der bisher 50 eingesetzten Feuerwehrkräfte, die im Schichtbetrieb ihren Dienst versehen, ist von Erfolg gekrönt. Der Sauerstoffgehalt im Wasser hat sich deutlich verbessert, wie permanente Messungen bestätigen.

Mitglieder des Fischereivereins sammelten währenddessen die toten Fische ein, um die Wasserqualität nicht unnötig zu verschlechtern. Wie wohl, laut Auskunft von Mitgliedern des Fischereivereins, rund zwei Tonnen Fische aufgrund des plötzlichen Sauerstoffmangels bedauerlicherweise verendet sind, konnte durch den umfassenden Pumpeinsatz ein massives Fischsterben verhindert werden.

Die Pumparbeiten werden noch bis in die Morgenstunden des 11. Juli 2014 fortgesetzt und dann beendet.
