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Bayern: 2.000 Personen nach Bombenfund evakuiert

München (D): Bei Bauarbeiten auf einem Privatgrundstück an der Ecke Tristan- und König-Marke-Straße in Schwabing ist am 28. Oktober 2014 eine 125 Kilogramm schwere Bombe entdeckt worden.

Gegen 14 Uhr ging ein entsprechender Notruf bei der Leitstelle ein. Polizei und Feuerwehr wurden zur Einsatzstelle alarmiert. Nach Begutachtung der Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, wurde in Absprache mit dem Sprengmeister ein Absperrbereich von 200m um den Fundort herum festgelegt. Aus diesem Bereich wurden etwa 2000 Personen evakuiert. Im Klinikum Schwabing mussten nur einzelne Räume evakuiert werden. In den eingerichteten Akutbetreuungsstellen im Sophie-Scholl-Gymnasium und Willi-Graf-Gymnasium wurden 112 Personen vorübergehend untergebracht und von Einsatzkräften betreut. Von der Isoldenstraße Ecke Rümannstraße und Isoldenstraße Ecke Parzivalstraße waren MVG-Busse eingesetzt, die die Betroffenen zur Anlaufstelle fuhren. Um 20:14 Uhr konnte mit der Entschärfung der Fliegerbombe durch den Sprengmeister begonnen werden. Der Bombenexperte konnte nach 25 Minuten für ein Aufatmen an der Einsatzstelle sorgen und „Bombe entschärft“ melden. Die betroffenen Bewohner können wieder in ihre Wohnungen zurück kehren. Während der Evakuierung und Entschärfung kam es zu Beeinträchtigungen im Straßen- sowie öffentlichen Nahverkehr. Im Einsatz waren etwa 85 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr mit 25 Fahrzeugen.

http://www.feuerwehr.muenchen.de

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