Brand

Nö: Großbrand Pizzeria Topolino in Hainfeld – 9 Wehren im Einsatz

Hainfeld (Nö): Am Montag, den 29. Dezember 2014, kurz vor 05:00 Uhr endeckten mehrere Autolenker in der beliebten Pizzeria Topolino in Hainfeld, sie liegt unmittelbar an der vielbefahrenen Bundesstraße 18, einen Brand und verständigten über Notruf 122 die Feuerwehr.

Aufgrund der Meldungen der Anrufer wurde sofort durch die Bereichsalarmzentrale St. Pölten die Alarmstufe 3 ausgelöst und mehrere Feuerwehren alarmiert. Wenige Minuten später traf die zuständige Feuerwehr Hainfeld am Einsatzort ein. Das Untergeschoss der Pizzeria befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand.


Da sich im Obergeschoss auch eine Wohnung befindet und zu diesem Zeitpunkt unklar war ob sich in diesem Bereich noch jemand befindet, wurde auf Alarmstufe 4 erhöht und Atemschutztrupps zur Vermisstensuche in der Wohnung in das Obergeschoss entsandt. Aufgrund der enormen Brandbelastung und Rauchentwicklung kam es gegen 05:40 Uhr zu einer Rauchdurchzündung im Obergeschoss woraufhin die Atemschutztrupps ihren Einsatz zur Vermisstensuche abbrechen mussten. Später sollte sich herausstellen das die Wohnung und das gesamte Gebäude zum Brandausbruch leer war. Sowohl die Geschäftsräume der Pizzeria als auch die Wohnung waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu retten und wurden ein Raub der Flammen. Das Gebäude ist teilweise eingestürzt. Das an die Pizzeria angebaute Cafe-Pub „Habaneros“ konnte zum Teil gerettet werden.


Um 06:11 Uhr wurde ein Gasaustritt wahrgenommen, die Gefahr konnte jedoch von EVN und einem ortsansässigen Installateur-Meister rasch gebannt werden. Die Bundestraße 18 wurde während der Löscharbeiten zum Schutz der Einsatzkräfte gesperrt und durch die Polizei eine örtliche Umleitung eingerichtet. Starke Windböen und eine Temperatur von minus 8 Grad behinderten die Löscharbeiten und sorgten für teilweise Spiegelglatte Eisflächen im Einsatzort und der Bundesstraße. Die Eisflächen wurden noch während der Löscharbeiten von Straßendienst und Gemeindearbeitern gestreut um das Verletzungsrisiko für die Einsatzkräfte zu dezimieren. Der starke Wind machte auch beim Außeneinsatz die Verwendung von schwerem Atemschutz notwendig. Verletzt wurde niemand, Nachbargebäude konnten geschützt werden.


Um die Löscharbeiten von oben besser durchführen zu können, wurde zusätzlich zur Teleskopmastbühne Hainfeld, die von Beginn an im Einsatz stand, auch die Drehleiter aus Wilhelmsburg nachalarmiert und in Einsatz gebracht. Nachdem die letzten Glutnester abgelöscht wurden, konnten die meisten Einsatzkräfte gegen 09:30 Uhr den Einsatz beenden und die Bundestraße 18 für den Verkehr wieder freigegeben werden.


Gesamt waren neun Feuerwehren mit rund 150 Mann im Einsatz, 70 Atemschutztrupps waren notwendig den Brand zu löschen.
Feuerwehren: Hainfeld, Rohrbach, Ramsau, Kaumberg, Rainfeld, St. Veit, Wiesenfeld, Wilhelmsburg, Brand Laaben.
Rund 150 Mann und 25 Fahrzeugen.
Polizei Hainfeld, Rotes Kreuz Hainfeld.

Bezirks-Feuerwehrkommando Lilienfeld

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