D: Brennender Föhn löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Ein brennender Föhn sorgte am Donnerstag, 9. Jänner 2020, für einen Großeinsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Landeshauptstadt. Das Elektrogerät konnte mittels Wasserlöscher gelöscht und der betroffene Bereich der Umkleide im Anschluss an die Löscharbeiten mittels Hochleistungslüfter vom Brandrauch befreit. Vorsorglich untersuchte der Leitende Notarzt 19 Menschen. Verletzt wurde niemand.

Am frühen Donnerstagabend wurde die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf über einen brennenden Föhn in einem Schwimmbad an der Kettwiger Straße informiert. Umgehend entsendete der Leitstellenmitarbeiter zwei Löschzüge der Feuerwehr sowie den Rettungsdienst der Landeshauptstadt zur gemeldeten Adresse in Flingern Süd. Bereits drei Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzelle ein und fanden einen brennenden Föhn im ersten Obergeschoss im Bereich der Umkleiden vor. Der Einsatzleiter entsandte daraufhin sofort einen Löschtrupp in das Gebäude, der das Feuer mit einem Wasserlöscher löschte.

Parallel dazu kontrollierten weitere Einsatzkräfte das gesamte Bad auf eine Ausbreitung von Brandrauch. Hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden – die Rauchentwicklung beschränkte sich auf den Bereich der Umkleide. Vorsorglich wurden der betroffene Bereich der Umkleide und das Foyer des Schwimmbades geräumt, der Badebetrieb war davon allerdings nicht betroffen. Die 19 Menschen kamen für die Dauer des Einsatzes im Großraumkrankenwagen der Feuerwehr unter. Vorsorglich wurden die drei Angestellten und 16 Besucher des Bades durch den Leitenden Notarzt der Landeshauptstadt untersucht. Nach Einsatzende konnten alle 19 Menschen aus der Obhut des Rettungsdienstes entlassen werden, es war niemand verletzt.


Parallel zur medizinischen Versorgung der Betroffenen befreite die Feuerwehr mittels Hochleistungslüfter die Umkleide vom giftigen Brandrauch. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss aller Maßnahmen an den Betreiber übergeben werden.
Im Einsatz waren die Wachen Hüttenstraße, Münsterstraße, Behrenstraße, Gräulinger Straße, Werstener Feld, Frankfurter Straße und Posener Straße. Nach rund eineinhalb Stunden konnten die letzten der 42 Einsatzkräfte zu ihren Wachen zurückkehren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.