D: Umfangreiche Belüftungsmaßnahmen bei Kellerbrand in Düsseldorf

DÜSSELDORF (DEUTSCHLAND): Ein brennender Kellerverschlag in einem Mehrfamilienhaus sorgte am Montagmorgen, 25. Jänner 2021, für umfangreichen Feuerwehreinsatz in Düsseldorf. Durch das schnelle Eingreifen der Wehrleute konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Da der Rauch sich über ein Lüftungssystem in mehrere Wohnungen ausgebreitet hatte, waren umfangreiche Lüftungsmaßnahmen notwendig. Der Rettungsdienst untersuchte zehn Bewohner, es war niemand verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt die Brandursache.

Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses meldete am Montagmorgen über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf Brandrauch im Treppenraum des Wohngebäudes. Als nur wenige Minuten später die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort waren, konnte eine Rauchentwicklung aus dem Keller festgestellt werden. Sofort ließ der Einsatzleiter zwei Atemschutztrupps in das Gebäude vorgehen, um einmal den Treppenraum auf Menschen abzusuchen und zeitgleich mit einem Strahlrohr den Brand im Keller zu löschen. Schnell konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden.

Auf der Rückseite des Gebäudes standen mehrere Bewohner auf Balkonen, da schon geringe Mengen des giftigen Brandrauchs in die Appartements eingedrungen war. Alle Betroffenen konnten durch Feuerwehrkräfte auf den Balkonen betreut und später unverletzt das Haus verlassen. Durch ein im gesamten Gebäude verbauten Lüftungsschacht hatte sich der Rauch in mehrere Wohnungen ausgebreitet, sodass nach Abschluss der Löscharbeiten umfangreiche Kontroll- und Lüftungsmaßnahmen erfolgen mussten. Dazu setzte die Feuerwehr Hochleistungslüfter ein und musste mehrere Wohnungen gewaltsam öffnen.

Der Rettungsdienst untersuchte insgesamt zehn Bewohner des Hauses, bei keinem konnte eine Verletzung festgestellt werden. Mitarbeitende der Netzgesellschaft Düsseldorf mussten im Keller des Gebäudes Teile der Stromversorgung trennen. Nach rund zwei Stunden waren die letzten Lüftungsmaßnahmen abgeschlossen, sodass die 22 Einsatzkräfte der Feuerwachen Hüttenstraße und Posener Straße zu ihren Standorten zurückkehren konnten. Aufgrund der unklaren Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den entstandenen Schaden auf rund 25.000 Euro.

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