Nö: Bauernhof-Großbrand in Laab → umherlaufende Kühe behindern Drehleiter-Aufstellplatz: 150 Tiere gerettet

LAAB IM WALDE (NÖ): Gegen 08:30 Uhr wurden am 12. Mai 2021 im Bezirk Mödling mehrere Feuerwehren zum Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Laab im Walde (Bezirk Mödling) alarmiert – als die erste Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand ein Rinderstall inklusive Heulager in Vollbrand.
Letztes Update: 13.05 Uhr.

Sieben Feuerwehren aus dem Bezirk Mödling sowie drei Feuerwehren aus dem benachbarten Bezirk St. Pölten-Land waren notwendig, um angrenzende Gebäude zu schützen und die Tiere zu retten.

An der Einsatzstelle war die Feuerwehr anfangs mit einer großen Zahl freilaufender Kühe konfrontiert, die aus dem Stall flohen – die Tiere erschwerten den Feuerwehreinsatz, weil kein Platz für das Aufstellen der Drehleitern war.

Einige der verängstigten Tiere lagen kreuz und quer vor dem Stall, weil sie dort auf rutschigem Boden zu Sturz gekommen waren. Mehr als 150 Rinder wurden von der Feuerwehr gerettet, zumindest drei Kälber sind verendet.

Personen sind laut Einsatzleiter Markus Wagner bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen.

180 Feuerwehrleuten waren seit den Morgenstunden mit einem umfassenden Löschangriff außen sowie im Inneren des Gebäudes beschäftigt; dabei wurden auch zwei Drehleitern eingesetzt. Zusätzlich mussten zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge aus beiden Bezirken zur Wasserversorgung nachalarmiert werden.

Eine Stunde nach der Alarmierung war der Brand unter Kontrolle, kurz vor 12:00 Uhr konnte „Brand aus” gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten werden aber mit Stand von 13 Uhr noch mehrere Stunden andauern.

Bezirks-Feuerwehrkommando Mödling

Meldung der Polizei

Am 12.05.2021, gegen 08.20 Uhr, brach aus bislang ungeklärte Ursache, auf einem landwirtschaftlichen Anwesen, im Gemeindegebiet von 2381 Laab im Walde, im Bezirk Mödling, in einer Futtermittelhalle, in welcher ca. 400 Rundballen Heu gelagert waren, ein Brand aus, der sich rasch ausbreitete und auf den angrenzenden Rinderstall (Freilaufstall) übergriff.

Der Brand wurde durch die sich im Außenbereich des landwirtschaftlichen Anwesens befindlichen Arbeiter entdeckt. Sie trieben die etwa 300 Kühe ins Freie und begannen mit den Löscharbeiten. Bei der Brandbekämpfung waren sämtliche Feuerwehren der Umgebung, mit ca. 150 Mann und 31 Fahrzeugen im Einsatz. Einer der landwirtschaftlichen Arbeiter erlitt bei den Lösch- und Bergearbeiten an beiden Unterarmen Verbrennungen unbestimmten Grades. Sechs Kälber konnten nicht mehr gerettet werden und verbrannten.

Die B 13 musste für die Zeit der notwendigen Löscharbeiten gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Durch den Brand entstand ein enormer Sachschaden. Erhebungen zur Brandursache werden noch geführt.

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