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Nö: Kollision Straßenwalze und Regionalzug bei Herzogenburg → Fahrerhaus abgerissen, Mann eingeklemmt

HERZOGENBURG (NÖ): Am Nachmittag des 1. Dezember 2025 kam es auf der Eisenbahnstrecke Herzogenburg-Krems an der Donau zum Zusammenprall zwischen einem Regionalzug und einer Straßenwalze.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde bei der Straßenwalze das Führerhaus abgerissen und die Lenkperson darunter eingeklemmt. Ersthelfer setzten die Rettungskette in Marsch. Den Rettungskräften gelang es rasch, die verletzte Person zu befreien.

Nach der Menschenrettung wurde in In Absprache mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen der Tranport der reisenden Zuggäste zum nächsten Hauptbahnhof organisiert.

Die Entfernung des Wracks erfolgte durch die Baufirma selbst. Durch die Feuerwehren erfolgten Arbeiten zum Ausleuchten der Einsatzstelle sowie das Binden von ausgeflossenen Betriebsmitteln.

Eingesetzte Kräfte:

FF Herzogenburg-Stadt
FF Oberndorf in der Ebene
Polizei
Rettungsdienst
ÖBB Infra
Gesamtdauer: 2:30h 

Freiw. Feuerwehr Herzogenburg

Meldung der Polizei

Am 1. Dezember 2025 ereignete sich im Gemeindegebiet von Herzogenburg ein schwerer Arbeitsunfall, bei dem eine Baumaschine mit einer Garnitur eines Personenzuges kollidierte.Ein 19-jähriger Mann aus dem Bezirk Amstetten war damit beschäftigt, einen Feldweg entlang einer Bahntrasse zu sanieren. Hierfür lenkte er einen zwölf Tonnen schweren Walzenzug und führte damit Planierungs- und Verdichtungsarbeiten durch. Dabei dürfte der 19-Jährige gegen 15:00 Uhr mit seiner Arbeitsmaschine in die angrenzende Böschung geraten und in Richtung Bahntrasse abgerutscht sein.

Zur selben Zeit war ein Personenzug aus Richtung St. Pölten in Fahrtrichtung Krems unterwegs. Der 47-jährige Lokführer bemerkte den im Bereich der Gleise abgerutschten Walzenzug, konnte jedoch trotz sofort eingeleiteter Notbremsung eine Kollision nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der 19-Jährige in der Fahrerkabine der Arbeitsmaschine eingeklemmt und musste durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach notärztlicher Erstversorgung durch den Rettungsdienst in das Universitätsklinikum St. Pölten verbracht. Die rund 30 Fahrgäste im Personenzug sowie der 47-jährige Triebwagenführer blieben bei dem Unfall unverletzt.

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