Oö: Größerer Einsatz in der Silvesternacht in Gosau → Hütte in Vollbrand
GOSAU (OÖ): Kurz nach Mitternacht wurden die Kräfte der FF Gosau am 1. Jänner 2026 zum Brand einer Hütte alarmiert. „Bei unserem Eintreffen stand das hölzerne Nebengebäude in Vollbrand“, schildert Einsatzleiter Gerald Brunmayr die Lage beim Eintreffen.
Vorrangig galt es ein Übergreifen des Brandes auf das unmittelbar neben befindliche Wohnhaus zu verhindern – was auch mit dem ersten Löschangriff mit mehreren Strahlrohren gelang.

Aufgrund der Größe des Brandes wurden sogleich weitere Kräfte alarmiert, sodass auch die Feuerwehren Bad Goisern und St.Agatha in die Nachbargemeinde ausrückten. Zwischenzeitlich konnten die örtlichen Feuerwehrkräfte den Brand unter Kontrolle bringen, das nötige Löschwasser stammte von Tanklöschfahrzeugen sowie nahegelegenen Hydranten.

Mit dem Eintreffen der weiteren Feuerwehren mussten noch mehrere Atemschutztrupps eingesetzt werden, umfassende Nachlöscharbeiten unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera waren notwendig. Verbrauchte Atemluftflaschen konnten sogleich am Stützpunkt-Atemschutzfahrzeug wiederbefüllt werden. Problematisch war vorallem die starke Vereisung der B 166 an der Einsatzstelle – der gerufene Streudienst der Straßenmeisterei konnte jedoch effektive Hilfe erwirken.

Erst gegen drei Uhr nachts konnte die ersten Feuerwehrkräfte den Einsatz beenden, seitens der FF Gosau wurde noch eine Brandwache gestellt. Ebenfalls im Einsatz standen Kräfte der Polizei sowie der Rettungsdienst.

Die Pass-Gschütt-Straße musste während der Dauer der Löscharbeiten an der Einsatzstelle komplett gesperrt werden.
Meldung der Polizei
Im Gemeindegebiet von Gosau kam es am 1. Jänner 2026 um kurz nach Mitternacht zum Vollbrand eines Nebengebäudes. Der 60-jährige Hausbesitzer bemerkte gegen 0:15 Uhr die Flammen und versuchte, den Glimmbrand zu löschen. Durch das Öffnen der Eingangstür und der damit verbundenen Luftzufuhr wurde das Feuer jedoch angefacht und innerhalb kurzer Zeit stand das Gebäude in Vollbrand.
Drei Feuerwehren waren im Einsatz und konnten gegen 2 Uhr Brandaus geben. Die B166 musste während der Löscharbeiten gesperrt werden. Brandursache war ein Hitzestau im Bereich des Rauchrohres eines Kaminofens, der im Partyraum aufgestellt war.
