Deutschland erwartet ein witterungstechnisch bewegter 9. Jänner 2026
Mit 8. Jänner 2026 einmal mehr der Appell von Kai Zorn an alle aus dem Nordosten Deutschlands: Wenn ihr etwas braucht, geht bitte heute einkaufen. Morgen, 9. Jänner 2026, werden viele Straßen unpassierbar sein durch Wind & Pulverschnee.
Im Laufe des Samstags, 10. Jänner 2026, wird sich die Situation deutlich beruhigen und am Sonntag ist alles vorbei. Derweil bekommt der Südwesten auch Sturm – dies allerdings in milder Luft mit Regen, Schnee und Föhn. Am Samstag fließt hier spätestens wieder die Polarluft ein und es folgen Schnee und Frost. In der kommenden Woche soll nach den meisten Berechnungen für alle Tauwetter kommen…
Warnung vom 7. Jänner 2026
Angesichts dessen, dass gefühlt 365 Tage im Jahr beim Wetter höchste Alarmstufe herrscht, halte ich mich mit mit „krassen Aussagen“ gerne zurück und wende sie nur an, wenn wirklich etwas kommt. Das war beispielsweise die Ahrtal-Flut oder so manches schweres Unwetter im Sommer. Das, was aber jetzt kommt, kennen wir so gut wie gar nicht: Im Nordosten (etwa vom östlichen Niedersachsen und Schleswig-Holstein über Mecklenburg-Vorpommern, Teile von Sachsen-Anhalts und Thüringens über Berlin und Brandenburg bis Sachsen) werden am Freitag, 9. Jänner 2026, mit massiven Behinderungen durch Schneeverwehungen zu kämpfen haben!
Im äußersten Nordosten wird es wohl kaum neuen Schnee geben, aber in den an die mildere Luft angrenzenden Regionen. Je nach Modell werden 5 bis 30 Zentimeter Neuschnee berechnet. Das Ganze geschieht nach tagelanger Frostluft, gefrorenen Böden und bereits vorhandener Schneedecke mit starkem bis stürmischem Wind! Wir müssen mit der Unpassierbarkeit von Straßen und Schienenwegen rechnen! Nach dem Schneesturm werden viele Straßen freigefräst werden müssen. Zu etwaigen Stromausfällen kann ich nichts sagen. Damit muss aber auch gerechnet werden. Kauft am Donnerstag noch einmal ein und tankt eure Autos bitte voll. Solltet ihr wider Erwarten fahren (müssen), nehmt Decken und Proviant mit – falls etwas ist. Derweil wird das Sturmtief im Südwesten mit schweren Sturmböen wüten! Hier besteht die Gefahr von umstürzenden Bäumen!

