Brand

Wien: Eisige Temperaturen fordern Einsatzkräfte bei Großbrand in Wien

WIEN, 22. BEZIRK: Am Sonntag, 11. Jänner 2026, wurde die Berufsfeuerwehr Wien gegen 19:30 Uhr zu einem Dachbrand eines gewerblich genutzten Objektes im 22. Wiener Gemeindebezirk (Donaustadt) alarmiert.

Die Flammen und der Rauch waren weithin sichtbar, weswegen zahlreiche Notrufe besorgter Bürger eingingen. Aufgrund der Ausbreitungsgefahr auf Nachbarobjekte und der Ausdehnung des Brandes, musste zur Bekämpfung des Feuers Alarmstufe 2 ausgerufen werden.

Die Brandbekämpfung erfolgte teilweise unter Atemschutz mit mehreren Löschleitungen und Wasserwerfern sowie unter Hilfenahme mehrerer Drehleitern und Teleskopmastbühnen rund um das Brandobjekt. Zur Unterstützung der Einsatzleitung kam auch eine Drohne zum Einsatz. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien waren bis in die frühen Morgenstunden an der Einsatzstelle mit den Löscharbeiten beschäftigt. Weitere Kontrollen und Nachuntersuchungen werden auch heute noch im Lauf des Tages erforderlich sein.

Minusgrade und gefrierendes Löschwasser erschwerten den Einsatz erheblich und forderten die Einsatzkräfte besonders heraus. So hatten die eisigen Temperaturen Auswirkungen auf die eingesetzten Feuerwehrleute selbst und die Ausrüstung wie z.B. Geräte und Armaturen. Löschwasser, das aus dem Gebäude austrat, gefror auf dem kalten Boden, sodass für die weitere Brandbekämpfung Eisflächen beseitigt werden mussten. Über Verletzte liegen derzeit keine Informationen vor.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar; das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Die BF Wien stand von 19 Uhr bis 4 Uhr morgens im Einsatz.

Berufsfeuerwehr Wien

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