Oö: Brand in Mehrparteienhaus in Linz → 6 Personen von Rettung versorgt (darunter 4 Kinder)
LINZ (OÖ): Gegen 21:00 Uhr des 13. Jänner 2026 wurden die Berufsfeuerwehr Linz sowie die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg in den Stadtteil Auwiesen zu einem Wohnungsbrand alarmiert.
In der Notrufzentrale gingen zeitgleich mehrere Notrufe ein, welche meldeten, dass eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines viergeschossigen Wohnhauses in Brand stand, das Stiegenhaus stark verraucht war und sich noch mehrere Personen in den Wohnungen befinden.
Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte glücklicherweise eine anwesende Person die Wohnungstüre geschlossen, wodurch der Rauchaustritt ins Stiegenhaus deutlich begrenzt werden konnte. Eine Mutter mit ihren vier Kindern im Alter von ein bis sieben Jahren konnte die Wohnung rechtzeitig verlassen und wurde ebenso wie ein Nachbar vom Rettungsdienst versorgt. Die Bewohner des Mehrparteienhauses konnten selbstständig flüchten.

Ein Kinderzimmer der betroffenen Wohnung stand in Vollbrand. Neben der Brandbekämpfung im In-nenangriff wurde zusätzlich eine Außenbrandbekämpfung aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers auf die Fassade zu verhindern. Gegen 21:20 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden. Die geflüchteten Bewohner der übrigen Wohnungen durften gegen 23:00 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Brandwohnung wurde versiegelt, die darüberliegende Wohnung blieb eine Nacht gesperrt. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Mehrere Polizeistreifen sowie der Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort. Foto Kerschi war ebenfalls Vorort.
Bericht Fotokerschi
Gegen 21 Uhr kam es im ersten Obergeschoß eines Wohnblocks zu einem voll ausgedehnten Zimmerbrand, bei dem eine Mutter mit ihren vier Kindern rechtzeitig die Wohnung verlassen konnte. Die Berufsfeuerwehr Linz und die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg wurden am Abend zu einem Zimmerbrand im Stadtteil Auwiesen alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Raum der betroffenen Wohnung im Vollbrand. Die Feuerwehr verschaffte sich rasch Zugang und begann mit der Brandbekämpfung. Zeitgleich wurden die Wohnungen oberhalb kontrolliert. Das Stiegenhaus blieb während des gesamten Einsatzes rauchfrei. Um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, wurde zusätzlich ein Löschangriff von außen vorgenommen. Nach etwa 25 Minuten konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Glücklicherweise befand sich in einer der Wohnungen auch eine Katze, die unverletzt blieb.

Im Einsatz standen insgesamt acht Feuerwehrfahrzeuge, darunter drei Rüstlöschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Kommandofahrzeug sowie Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Ebelsberg. Auch mehrere Rettungswagen und zahlreiche Polizeikräfte waren vor Ort. Zwei weibliche Beamtinnen der Kriminalpolizei/Brandursachenermittlung sicherten den Brandort für weitere Untersuchungen.

Aufgrund der dichten Wohnbebauung befanden sich zahlreiche Schaulustige auf der Straße, verhielten sich aber ruhig und hielten Abstand. Einige Bewohner des Wohnblocks mussten das Gebäude kurzfristig verlassen. Eine Bewohnerin wartete nur mit Wärmedecke und Badeschlapfen bekleidet draußen, bis sie wieder in die Wohnung zurückkehren durfte. Die Rückkehr in die Wohnungen erfolgte einzeln und unter Begleitung von Feuerwehr und Polizei, um persönliche Gegenstände holen zu können oder Nachschau zu halten.

Die direkt oberhalb gelegene Wohnung wurde vorsorglich für eine Nacht gesperrt und von der Berufsfeuerwehr Linz mit CO-Messungen kontrolliert. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.


