Technisch

Bayern: Auch am Tag nach heftigem Schneefall hohes Einsatzaufkommen für die Feuerwehr Nürnberg

NÜRNBERG (BAYERN): Auch am Tag nach den langanhaltenden und starken Schneefällen war die Feuerwehr Nürnberg am Dienstag, 27. Jänner 2026, mit den Nachwehen der gestrigen Wetterlage intensiv beschäftigt.

So musste ein längerer Einsatz im Industriegebiet Schmalau im Nürnberger Norden mit Hilfe der Höhenrettungsgruppe und des Feuerwehrkrans bewältigt werden. Im Verlauf des Tages kam es im Stadtgebiet Nürnberg zu zahlreichen Einsätzen, bei denen wegen umgefallener Bäume oder aufgrund der Schneelast gefahrdrohende Zustände beseitigt werden mussten.

Im Industriegebiet Schmalau war nach Aussage eines Baustatikers ein Hallendach einer Produktionsfirma in der Ausdehnung von etwa 1000 qm aufgrund der Schneelast akut einsturzgefährdet. Zu erkennen war dies bereits am Durchhängen mehrerer Segmente zwischen den Dachbindern im Inneren der Produktionshalle. Allerdings konnte aufgrund der flachen Dachneigung, einer vorhandenen Photovoltaikanlage und der angebauten niedrigeren Hallenkomplexe der schwere Schnee nicht einfach vom Dach abgeschoben werden.

Mit Hilfe des Kranwagens der Feuerwehr wurde deshalb eine Schuttmulde über dem Hallendach platziert, die in körperlicher Schwerstarbeit von den Einsatzkräften mit dem Schnee des Daches befüllt wurde. Die auf dem Dach tätigen Feuerwehrfrauen und -männer wurden dabei mittels Sicherungssystemen über zwei Drehleitern gegen Absturz gesichert. Bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten von den Einsatzkräften etwa 10 Tonnen Schnee vom Hallendach abgetragen werden. Weiterer Schneefall blieb im Verlauf des Nachmittages zum Glück aus.

Im Einsatz waren neben Einheiten der Feuerwachen 1, 2, 3 und 4 auch die Freiwilligen Feuerwehren Großgründlach und Werderau mit insgesamt 35 Feuerwehrangehörigen.

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