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Nö: Großalarm nach Unfall mit Pkw und Traktor mit Faschingsanhänger bei Wilfersdorf

WILFERSDORF (NÖ): Am späten Nachmittag des 14. Februar 2026 ereignete sich in Hobersdorf (Gemeinde Wilfersdorf) im Bezirk Mistelbach ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Traktor mit einem Faschingsanhänger und einem Pkw.

Auf dem Anhänger befanden sich mehrere Personen. Infolge der Kollision kippte der Anhänger auf die Seite. Die Rettungsleitstelle von Notruf Niederösterreich löste umgehend Großalarm aus und entsandte mehrere Rettungsmittel sowie Notärzte zur Unfallstelle. Alle beteiligten Personen wurden vor Ort medizinisch erstversorgt.

Insgesamt mussten fünf Personen, darunter eine schwer verletzte Person, zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Nach der polizeilichen Unfallaufnahme führten die eingesetzten Feuerwehren die Bergung der beteiligten Fahrzeuge durch und stellten diese gesichert auf einem Abstellplatz ab. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Meldung der Polizei

Am 14. Februar 2026, gegen 16:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 7 im Gemeindegebiet von Hobersdorf, Bezirk Mistelbach, ein Verkehrsunfall mit Personenschaden, an dem ein Traktor mit Anhänger und zwei Kraftfahrzeuge beteiligt waren. Ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Mistelbach lenkte einen Traktor samt Anhänger, der als Faschingswagen umgebaut war, auf der Bundesstraße 7 aus Richtung Schrick kommend in Fahrtrichtung Bullendorf.

Das Gespann war am Heimweg von einem Faschingsumzug, am Anhänger wurden insgesamt neun Personen im Alter zwischen 14 und 34 Jahren transportiert. Dem Traktorgespann folgten mehrere Kraftfahrzeuge in selber Fahrtrichtung. Als sich der Traktor auf Höhe StrKm 42,150 befand, setzte der unmittelbar nachfolgende Fahrzeuglenker eines Pkw, ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Horn, zum Überholvorgang an.

Zeitgleich befand sich ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Gänserndorf mit seinem Fahrzeug bereits im Überholvorgang, wodurch es auf gleicher Höhe zu einem Zusammenprall der beiden Fahrzeuge kam. Durch den Zusammenprall wurde ein Unfallsfahrzeug in Richtung des Anhängers geschleudert, wodurch der Anhänger links hinten aufgehoben wurde, nach rechts zur Seite ins Straßenbankett umkippte und seitlich zum Liegen kam.

Der PKW des 54-Jährigen fuhr in den rechten Straßengraben und kam dort an der Front stark beschädigt zum Stehen. Das beschädigte Fahrzeug des 17-Jährigen kam auf der Fahrbahn zum Stillstand. Die Lenker der beiden Kraftfahrzeuge und ihre Mitfahrer sowie der Lenker des Traktors blieben bei dem Verkehrsunfall unverletzt.Bei den auf dem Anhänger befindlichen Personen wurden fünf verletzt und mit dem Rettungsdienst in die Krankenhäuser Mistelbach und Korneuburg eingeliefert. Vier weitere Personen auf dem Anhänger wurden leicht verletzt, von den eingetroffenen Rettungskräften erstversorgt und von der Unfallstelle in die häusliche Pflege entlassen.

Die bei allen Fahrzeuglenkern durchgeführten Alkomattests verliefen negativ. Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung durch die Feuerwehr war die Bundesstraße 7 in der Zeit von 17:02 bis 18:42 Uhr für den Verkehr gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Bei dem Unfall waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge sowie der Rettungshubschrauber Christophorus 9 eingesetzt.

Die Freiwilligen Feuerwehren Kettlasbrunn, Hobersdorf und Mistelbach standen mit sechs Fahrzeugen und 30 Kräften im Einsatz.Einen erforderlichen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach für die Genehmigung des Transportes der Personen am Anhänger konnte der Lenker des Traktorgespanns nicht vorweisen.

DOKU-Niederösterreich

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Ein Gedanke zu „Nö: Großalarm nach Unfall mit Pkw und Traktor mit Faschingsanhänger bei Wilfersdorf

  • „Einen erforderlichen Bescheid der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach für die Genehmigung des Transportes der Personen am Anhänger konnte der Lenker des Traktorgespanns nicht vorweisen.“

    Der Wisch hätte den Unfall auch nicht verhindert. Wir bürokratisieren und langsam noch mehr als nur zu Tode. Da braucht’s auch nicht mehr wundern, wenn niemand wer wo mitmacht oder etwas macht. Bürokraten- und Tintenklex-Europa!

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