Nö: Auffahrunfall auf der A21 fordert umfangreiche Bergungsarbeiten
ALLAND (NÖ): In der Nacht auf Montag, den 16. Februar 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Alland kurz nach Mitternacht zu einer Fahrzeugbergung auf die A21 in Fahrtrichtung A1 alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Lkw frontal auf das Heck eines Pkw-Anhänger-Gespanns aufgefahren. Durch die massive Aufprallwucht wurden die beiden Anhänger stark deformiert und gegen das Zugfahrzeug gedrückt. Der PKW wurde dabei nach rechts auf die Böschung geschoben, das Heck erheblich beschädigt.

Der Lenker des Pkw erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Auch der Lkw wurde im Frontbereich schwer beschädigt und kam über den ersten und zweiten Fahrstreifen fahruntüchtig zum Stillstand.

Unmittelbar nach Lageerkundung wurde der gesamte Unfallbereich mit den Flutlichtscheinwerfern des Vorausrüstfahrzeuges großflächig ausgeleuchtet. In weiterer Folge wurden die beiden völlig zerstörten Anhänger mithilfe des Krans auf das Plateau des Wechselladefahrzeuges verladen und von der Autobahn verbracht. Nach dem Abladen kehrte das Wechselladefahrzeug zur Einsatzstelle zurück, um auch den stark beschädigten Pkw mittels Kran zu bergen.

Parallel dazu wurde die Fahrbahn von zahlreichen Trümmerteilen befreit. Den Abtransport des beschädigten Lkw übernahm eine Spezialabschleppfirma.Für die Dauer der Bergungsarbeiten waren der erste und zweite Fahrstreifen durch die ASFINAG sowie die Autobahnpolizei gesperrt. Zusätzlich musste die Autobahn in Fahrtrichtung St. Pölten während des Verladens der Anhänger kurzzeitig vollständig gesperrt werden.
